02.12.2020
73 Meter hohes Wohngebäude in Holz-Hybridbauweise entsteht in Amsterdam
Derzeit entsteht ein 73 Meter hohes Wohngebäude in Holz-Hybridbauweise in Amsterdam. Nach Fertigstellung wird das Gebäude mit seinen 21 Stockwerken zu den höchsten Hochhäusern seiner Art gehören und 52 Wohneinheiten beinhalten. Gebaut wird das Projekt unter dem Namen "HAUT" in direkter Lage zur Amstel.
01.12.2020
Fertighausbranche peilt 25 Prozent Marktanteil an
Auf digitalem Weg veranstaltete der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) seine diesjährige Mitgliederversammlung mit mehr als 120 Teilnehmern in Bad Honnef. BDF-Präsident Hans Volker Noller unterstrich in seinem Bericht, dass die Fertighausbranche bislang gut durch die Corona-Krise gekommen sei. "Trotz der spürbaren negativen Auswirkungen der Pandemie auf die Gesamtwirtschaft zeigt sich die Baunachfrage im Eigenheimbau bisher ziemlich robust", so Noller. Die Geschäftserwartungen der BDF-Unternehmen für die kommenden Monate seien ebenfalls überwiegend positiv. Mit Blick auf die gut gefüllten Auftragsbücher der Fertighaushersteller sowie den bundesweit stetig steigenden Marktanteil des Holz-Fertigbaus bei neuen Ein- und Zweifamilienhäusern bilanzierte der BDF-Präsident: "Der Fertigbauanteil dürfte sich im Gesamtjahr 2020 bei rund 22 Prozent einpendeln. Damit rückt die Schwelle von 25 Prozent in greifbare Nähe – ich bin zuversichtlich, dass unsere Branche diese wichtige Zielmarke bereits in naher Zukunft erreichen wird."
30.11.2020
Internationale Eisenwarenmesse 2021 auch abgesagt
Die für den 21. bis 24. Februar 2021 geplante hybride Internationale Eisenwarenmesse in Köln findet pandemiebedingt nicht statt. Noch zur Europäischen Pressekonferenz Ende Oktober sei, so die Koelnmesse, das Feedback aus der Branche hinsichtlich des neuen Konzeptes und der geplanten Inhalte für die Messe sehr positiv gewesen. Doch das derzeit dynamische Infektionsgeschehen sowie die Reiserestriktionen im internationalen Umfeld hätten dazu geführt, dass sich ein Großteil der Aussteller letztendlich gegen eine Messeteilnahme ausgesprochen habe. Auch das umfassende Hygiene- und Sicherheitskonzept #B-SAFE4business zur Corona-konformen Durchführung von Fachmessen reichte am Ende nicht aus, den Messebeteiligten mehr Planungssicherheit zu geben. Ab sofort laufen deshalb die Vorbereitungen für die Internationale Eisenwarenmesse 2022, die vom 6. bis 9. März 2022 stattfinden soll.
30.11.2020
EPH Dresden erweitert Prüfkammerkapazität
Bedingt durch die zunehmende Nachfrage nach Prüfungen von Formaldehyd- und VOC-Emissionen aus verschiedenen Produkten wie Holzwerkstoffen, Fußböden, Möbeln und Beschichtungen hat das Entwicklungs- und Prüflabor Holztechnologie GmbH (EPH) in Dresden seine Prüfkammerkapazität deutlich erweitert. Seit Oktober stehen zusätzlich 15 Edelstahlprüfkammern mit einem Volumen von 0,225 m3 zur Verfügung. Die Anzahl der Prüfkammern liegt nunmehr bei insgesamt 92. Weitere Prüfkammern sind derzeit im Aufbau. Gegenwärtig wird eine 36 m³-Prüfkammer für Formaldehyd- und VOC-Prüfungen in Betrieb genommen. Das Unternehmen verspricht sich davon, u. a. die Vorlaufzeiten von Aufträgen für Emissionsprüfungen zu verkürzen, um zukünftig flexibler auf Kundenanfragen reagieren zu können. Das nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditierte Prüflabor des EPH führt in seinem Laborbereich für Chemische Prüfungen u. a. Emissionsprüfungen nach nationalen und internationalen Regelwerken wie CARB/EPA, ChemVerbotsV, Blauer Engel und weitere für Kunden aus dem In- und Ausland durch. Zudem ist das EPH Lieferant von Prüfkammersystemen und Gasanalyseapparaturen für nationale und internationale Unternehmen.
27.11.2020
Parador stellt Verpackung auf Naturkarton um
Parador stellt seine Verpackungen auf Naturkarton um. Wie das Unternehmen mitteilt, hat der Naturkarton als Verpackungsmaterial in den vergangenen Jahren erheblich an Beliebtheit gewonnen. Mit der Umstellung der Kartonage will Parador auch am Point of Sale die nachhaltige Wahrnehmung der Marke unterstützen und den naturverbundenen Charakter der Produkte unterstreichen.
26.11.2020
Interzum 2021 wird hybrid
Die Interzum, Messe für die Möbelfertigungs- und Innenausbauindustrie, findet vom 4. bis 7. Mai 2021 vor Ort und digital statt. "Die Entwicklungen der letzten Wochen und insbesondere die jüngsten Rückmeldungen seitens unserer Kunden haben gezeigt, dass wir hybrid denken müssen", sagt Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement der Koelnmesse. Die Anmeldelage liege insgesamt im grünen Bereich, so die Messeveranstalter.
26.11.2020
ProHolz Bayern unterstreicht Bedeutung der Forstwirtschaft
Der deutsche Wald soll nach Ansicht des Bundesumweltministeriums künftig weniger der Holzgewinnung und mehr dem Klima- und Artenschutz dienen. ProHolz Bayern kritisiert diese Pläne, da es keinen Widerspruch zwischen Holzgewinnung und Klimaschutz gebe. Die nachhaltige Nutzung und Holzgewinnung in heimischen Wäldern leisteten einen wesentlich höheren Beitrag zu Klimaschutz und Artenvielfalt als die Stilllegung, so das Bündnis in einer Mitteilung.
26.11.2020
Johannes Schwörer als HDH-Präsident wiedergewählt
Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) wählte auf seiner gestrigen digitalen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand für die kommenden drei Jahre. Johannes Schwörer wurde dabei als Präsident bestätigt. Vizepräsidenten sind weiterhin Michael Stiehl und Carsten Merforth, der neu in dieses Amt gewählt wurde.
25.11.2020
Holzwirtschaft plädiert für Fristverlängerung der Konjunkturhilfen
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) brachte nach dem ersten Investitionsförderprogramm mit der Flächenprämie für den Wald in der vergangenen Woche ein weiteres Konjunkturpaket auf den Weg. Ein zusätzliches Förderprogramm für die Holzwirtschaft sei nach Meldung des BMEL in Vorbereitung. Die deutsche Holzwirtschaft fordert nun eine Verlängerung der Förderungen: "Der Zeitrahmen bis Ende 2021 für Förderantrag, Prüfung, Bewilligung, Maßnahmendurchführung und Mittelabruf ist zu kurz für die Unternehmen, um die Hilfen vollständig beanspruchen zu können. Wir schlagen der Politik eine Verlängerung des Förderzeitraumes bis Ende 2023 vor", so Steffen Rathke, Präsident des Deutschen Holzwirtschafsrates. "Viele drängende unternehmerische Maßnahmen, die durch die Förderungen unterstützt werden sollen, wie Erweiterungen der Betriebsstätten, Ausbau der Verarbeitungskapazitäten oder Investitionen in die Digitalisierung, benötigen einen teilweise mehrjährigen Planungsvorlauf. Um aber die Förderungen erhalten zu können, müssten alle Vorhaben innerhalb einiger Monate umgesetzt sein. Das ist für die Unternehmen schlicht nicht möglich", unterstreicht er.