17.10.2024
Branchenradar: Klimaneutraler Gebäudesektor erst 2075?
Im Jahr 2023 waren in Österreich laut Branchenradar rund 1,9 Millionen Wohnungen und potentiell etwa 220.000 Nicht-Wohngebäude zumindest zum Teil thermisch-energetisch sanierungsbedürftig. Konkret waren knapp 1,8 Millionen Heizungen auf regenerative Wärmesysteme umzustellen, 13,4 Millionen Fenster zu tauschen sowie 332 Millionen Quadratmeter Dachflächen (bzw. die oberste Geschoßdecke) und 355 Millionen Quadratmeter Fassaden zu dämmen. Bezogen auf den Gebäudebestand waren das 35 Prozent aller Heizungsanlagen, 31 Prozent aller Fenster, 45 Prozent aller Dächer und 49 Prozent aller Fassaden.
16.10.2024
Picard überarbeitet seinen Markenauftritt
Der Hammeranbieter Picard hat seinen Markenauftritt überarbeitet und tritt jetzt mit einem veränderten Logo und neuer Bildsprache auf. Das Unternehmen aus Wuppertal will damit herausstellen, dass sie alles für den Sekundenbruchteil des perfekten Hammerschlages tun. In einem umfangreichen Prozess wurden gemeinsam mit externen Beratern von verschiedenen Teams bei Picard der bisherige Auftritt, die gelebte Praxis und das angestrebte Markenbild analysiert, diskutiert, konkretisiert und dann festgeschrieben. "Vieles von dem, was erarbeitet wurde, war bei uns längst gelebte Praxis", berichtet Alexander Kübler, Geschäftsführer der Picard GmbH, "es war uns aber wichtig, diese Werte, unseren Anspruch und unsere Ziele für jeden nachvollziehbar festzuhalten."
16.10.2024
Naturinform erweitert Angebot an nachhaltigen Terrassendielen
Auf dem europäischen Markt für Wood-Polymer-Composite (WPC)-Produkte hat es eine Konsolidierung gegeben. Naturinform übernimmt Teile der Produktionsanlagen des finnischen Unternehmens UPM, das im Juni den Rückzug aus der Fertigung von WPC-Terrassendielen angekündigt hat. Der deutsche WPC-Spezialist Naturinform will diese Anlagen neu aufbauen und die Produktion der vormals von UPM vermarkteten Terrassendielen "Piazza Pro" und "Piazza One" fortführen. Die Vereinbarung tritt ab Oktober 2024 in Kraft.
15.10.2024
Konjunktur für Parkettindustrie sehr herausfordernd
Die österreichische Parkettindustrie hielt unter dem Vorsitz von Christoph Bawart ihre traditionelle Jahressitzung in Geinberg ab. Die Unternehmen der Parkettindustrie gehören zum Baubereich innerhalb des Fachverbands der Holzindustrie Österreichs. Die aktuelle Entwicklung der Bauwirtschaft und des Marktes für Fußbodenbeläge waren die Hauptthemen der diesjährigen Veranstaltung. "Der Wohnbau ist generell problematisch, speziell der Neubau. Die Krise wird wohl erst im Jahr 2025, wenn nicht in den folgenden Jahren, wirklich eintreten. Der für die österreichische Parkettindustrie wichtige deutsche Markt ist stark eingebrochen. Dies sind alles Entwicklungen, die die österreichische Parkettindustrie stark belasten", führt Christoph Bawart aus.
15.10.2024
Rubner: Fünf Glanzlichter des Holzbaus in München
Einen der größten Holzbaukomplexe Europas besichtigten 45 Planer und Architekten auf Einladung von Rubner: Den neuen TUM-Campus im Olympiapark in München. Die nunmehr zweite Veranstaltung des internationalen Ingenieurholzbau-Unternehmens widmete sich außerdem dem Wohnen und öffentlichen Bauten in der Stadt: Eine Reihenhaussiedlung im Harthof, die Baustelle einer Quartiersentwicklung in Feldmoching sowie eine Realschule und der Übernachtungsschutz waren Stationen der Exkursion. Die jeweils verantwortlichen Architekten führten durch die Gebäude und Areale und beleuchteten die Rolle des Holzbaus. Trotz unterschiedlicher Leistungstiefen – von elementierten Gebäudehüllen bis zum gesamten Strukturbau in Holz – hatten alle Besichtigungspunkte gemeinsam, dass Rubner individuelle Lösungen für die jeweiligen Anforderungen und Budgets entwickelte, die Elemente jeweils im Werk vorfertigte und die Montage vor Ort entsprechend schnell erfolgte.
15.10.2024
Klebstoffe: Schlüsselsegment Holz unter Druck
Die deutsche Klebstoffindustrie hat das Geschäftsjahr 2023 mit einem Umsatzrückgang von 4,2 Prozent bei einem gleichzeitigen Rückgang der Produktionsmenge um 9,2 Prozent abgeschlossen. Für das laufende Geschäftsjahr 2024 erwartet der Industrieverband Klebstoffe e.V. (IVK) eine leichte Erholung. "Die deutsche Klebstoffindustrie verzeichnete 2023 deutschlandweit ein Umsatzminus von 4,2 Prozent", so Dr. Kathrin Hein, neue Vorstandsvorsitzende des Industrieverbands Klebstoffe e.V. (IVK). "Für unsere Branche war es ein herausforderndes Geschäftsjahr, in dem die schwächelnde Weltwirtschaft, der Regulierungsdruck in Europa und der anhaltende Fachkräftemangel unsere Mitgliedsunternehmen belasteten."
15.10.2024
Windmöller: Verstärkung für den Objekt-Vertrieb
Lars Nienkötter verstärkt seit dem 1. Oktober 2024 den Vertrieb im Objektbereich beim ostwestfälischen Bodenbelagshersteller Windmöller. Der 47-jährige Groß- und Außenhandelskaufmann übernimmt die Position des Gebietsverkaufsleiter Objekt für NRW und berichtet direkt an Christoph Westermann, Vertriebsleiter DACH Objekt. Zuvor war er im Außendienst für den Designbodenhersteller Amtico International tätig. In seiner neuen Rolle wird er sich insbesondere auf den Ausbau der Markenbekanntheit und der Marktanteile der Purline Bioböden konzentrieren.
14.10.2024
Ritter und Frank schließt sich Handverksgruppen an
Der Handwerksbetrieb Ritter und Frank Oberflächen GmbH & Co. KG aus Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart schließt sich Handverksgruppen an und stärkt durch seinen Beitritt weiter die Präsenz der Gruppe in Deutschland. Handverksgruppen gewinnt mit dem Beitritt ein traditionsreiches, familiengeführtes Unternehmen für sich, welches auf 150 Jahre Erfahrung im Handwerk zurückblicken kann. Seit dem Markteintritt im Jahr 2023 hat sich Handverksgruppen schnell auf dem deutschen Markt etabliert und erwirtschaftet inzwischen einen Umsatz von rund 10 Millionen Euro.
11.10.2024
Jürgen Klopp bleibt Markenbotschafter bei Fischer
Jürgen Klopp, der FIFA-Welttrainer der Jahre 2019 und 2020, als auch Firmeninhaber Prof. Klaus Fischer waren sich einig: Diese erfolgreiche Partnerschaft, die zu Beginn des Jahres 2023 startete, wird weitergeführt. "Markenbotschafter für Fischer zu sein, das ist für mich etwas ganz Besonderes", sagt Jürgen Klopp. "Ich kenne das Unternehmen von Kind an und die Menschen aus dieser Region. Und ich kenne die Produkte". Jürgen Klopp ist in der Nähe des Hauptsitzes im Nordschwarzwald aufgewachsen. Sein Vater, Norbert Klopp, arbeitete bis 1998 fast 35 Jahre im Außendienst von Fischer. "In unserem Unternehmen sind wir alle sehr stolz darauf, mit Jürgen Klopp auch in Zukunft weiter ein erfolgreiches Team zu bilden. Für uns ist er mit seiner vorbildlichen Einstellung, seinen Werten und seiner Professionalität ein großer Gewinn", sagt Prof. Klaus Fischer. Damit wird Jürgen Klopp auch weiterhin Markenbotschafter sein in vielen Fischer Videos, in denen er die Produkte des Befestigungsexperten authentisch und ohne Drehbuch sowie mit viel Witz und Charme anwendet.
10.10.2024
Waldinventur zeigt Nachhaltigkeit der deutschen Forstwirtschaft
Die Ergebnisse der vierten Bundeswaldinventur verdeutlichen, dass Deutschlands Wälder auch im Zeichen der Klimakrise nachhaltig bewirtschaftet werden. Eine Schlüsselrolle dafür nehmen die privaten und kommunalen Waldbesitzer ein. Dieses Fazit ziehen AGDW – Die Waldeigentümer. Mit der Bundeswaldinventur werden im Abstand von zehn Jahren die wichtigsten Daten zum Zustand und zur Nutzung der Wälder in Deutschland erhoben. Die 2022 durchgeführte und nun ausgewertete vierte Bundeswaldinventur fand vor dem Hintergrund der Klimakrise statt, deren Auswirkungen die Waldbesitzer seit 2018 verstärkt ausgesetzt sind. "Stürme und Trockenheit sowie Dürre und insbesondere die Schäden durch den Borkenkäfer spiegeln sich in den Ergebnissen der Bundeswaldinventur wider. Gleichzeitig dokumentiert die Bundeswaldinventur die Erfolge einer nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Wälder in der Klimakrise. Zu diesen Erfolgen gehört die gezielte Entwicklung hin zu strukturreichen Mischwäldern mit einem deutlich gestiegenen Anteil der Fläche an Laubbäumen ebenso wie die effiziente Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz als Klimaschützer", erklärt AGDW-Präsident Prof. Andreas Bitter. Eine Kennzahl für die Entwicklung des Waldes ist der Vorrat an stehendem Holz im Wald. Laut den Ergebnissen der Bundeswaldinventur erreicht der Holzvorrat bundesweit 3,7 Milliarden Kubikmeter und ist damit gegenüber der vorherigen Inventur 2012 konstant geblieben. Während die vom Borkenkäfer geplagte Fichte kalamitätsbedingte Verluste zu verzeichnen hatte, ist der Vorrat fast aller anderen Baumarten spürbar gestiegen. In Deutschland steht damit weiterhin mehr Holz als in jedem anderen Land der Europäischen Union.