12.10.2021
Tegernseer Dielenwerk stellt sich neu auf
Das Tegernseer Dielenwerk stellt Geschäftsführung und Verkauf neu auf. Heiko Vossler hat mit der Neugründung als Tegernseer Dielenwerk GmbH die Position des Geschäftsführers bei der oberbayerischen Manufaktur für maßgefertigte Holzböden und Raumelemente angetreten. Zuvor war der 49-Jährige bereits als Projektmanager und Vertriebsleiter im Unternehmen tätig. Mehr als 15 Jahre lang war Vossler bei der Markus Schober Innenausbau und Bodendielen GmbH in Miesbach beschäftigt. Dort sammelte er zunächst als Verleger und Monteur umfassendes Praxiswissen. Als späterer Fachbauleiter und Projektmanager konnte er diese Kenntnisse weiter vertiefen sowie weitreichende Erfahrungen auf Vertriebsebene sammeln. "Das Tegernseer Dielenwerk steht neben Handwerk für Außergewöhnlichkeit. Wir haben uns auf raumlange Dielen für höchste Ansprüche spezialisiert, um unseren Kunden Holzböden in Perfektion anzubieten", sagt Vossler. Mit Peter Jansen, der seit 1. Oktober 2021 als neuer Verkaufsleiter für das Tegernseer Dielenwerk tätig ist, baut das Unternehmen zudem seine nationalen und europäischen Geschäftsbereiche weiter aus. Jansen ist seit über drei Jahrzehnten in der Holzbranche beschäftigt.
11.10.2021
Neuhofer: Wachstum geht weiter
Wie FN Neuhofer mitteilt, wurde im August dieses Jahres ein Mehrfamilien-Wohnhaus mit dreizehn Mietwohnungen für die Mitarbeiter des österreichischen Familienunternehmens in unmittelbarer Nähe des Firmengeländes in Zell am Moos fertiggestellt. Die gesamte Wohnfläche beträgt 1.075 m². Die ersten Mieter sind bereits eingezogen. Als Grund für diese Investition nennt der Zubehörlieferant für Boden, Wand und Decke das anhaltende Wachstum des Unternehmens und die damit einhergehenden laufenden Neueinstellungen von Mitarbeitern. Zudem investiert FN Neuhofer in eine zusätzliche Lagerhalle sowie in eine neue Hobelanlage.
11.10.2021
Binder Holz vor Kauf von BSW Timber
Die familiengeführte Binderholz Gruppe mit Sitz im österreichischen Fügen in Tirol, als größter Holzindustriebetrieb in Deutschland mit fünf Produktionsstandorten, beabsichtigt den Kauf der britischen BSW Timber Ltd. mit Sitz in Earlston, Schottland. Die BSW Timber Ltd. ist mit einem Umsatz von rund 700 Millionen Pfund Sterling und einer Produktionskapazität von über 1,2 Millionen Kubikmeter Schnittholz pro Jahr die größte Sägewerksgruppe im Vereinigten Königreich. Nach der geplanten Übernahme wird Binderholz mit einem kumulierten Jahresumsatz in Höhe von rund 2,2 Mrd. Euro und rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Europas größte Gruppe im Segment der Sägewerks- und Massivholzverarbeitungsindustrie. Der Markenname BSW soll nach Integration in die Binderholz Gruppe erhalten bleiben, meldet Binder Holz. Das bisherige Management wird das Unternehmen weiterführen. Mit dem Haupteigentümer Endless LLP wurde bereits eine Einigung über die Anteilsübernahme erzielt, über die Transaktionssumme wurde Stillschweigen vereinbart. Der Abschluss soll noch im Jahr 2021 stattfinden, vorbehaltlich der Zustimmung der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde und der britischen Financial Conduct Authority (FCA).
11.10.2021
Gemeinsame Arbeit an Zukunftsthemen
Das bundesweite 81fünf-Netzwerk aus Zimmereien, Holzbau-Unternehmen, Planern und Architekten hat seine Jahrestagung in diesem Jahr auf drei Regionaltreffen aufgeteilt. Sie fanden im Laufe des Septembers in Lüneburg, Essen und Ostfildern statt. Die Partner trafen sich erstmals wieder in größerer Runde, um sich über aktuelle Entwicklungen im Holzbau auszutauschen und zu diskutieren.
08.10.2021
Holzland: Umsatz über Vorjahreswert
Die Holzland-Kooperation steuert auf ein weiteres Rekordjahr zu. Zum 30. September lag der zentralregulierte Brutto-Umsatz bereits fast bei einer Milliarde Euro. "Wir liegen aktuell 25 Prozent über dem Vorjahreswert. Das ist bemerkenswert, zumal alle Standorte zulegen konnten", sagt Holzland-Geschäftsführerin Nicole Averesch. Konkret liegt der Umsatz nach Ende des dritten Quartals bei 968 Millionen Euro brutto. Besonders stark zulegen konnten die Mitglieder aus Österreich ( plus 31,1 Prozent), der Schweiz (plus 23,7 Prozent) und Belgien (plus 42,3 Prozent). In Deutschland lag der Zuwachs im Vergleich zum vorigen Jahr bei plus 23,6 Prozent.
07.10.2021
Scharfe Kritik an EU forest strategy
Der Europäische Waldbesitzerverband (CEPF) hat die Verbandsspitzen seiner Mitglieder zu einer Konferenz nach Wien eingeladen. Im Fokus stand die "EU forest strategy for 2030" der EU-Kommission, die am 16. Juli 2021 veröffentlicht wurde. Der CEPF sowie die AGDW hatten scharfe Kritik geübt, da die Strategie die Erfolge der nachhaltigen Forstwirtschaft ignoriert und radikal in die nationalen Gesetzgebungen und regionalen Gegebenheiten eingreift. "Die EU-Forststrategie wird nur Erfolg haben, wenn sie sich mit den Maßnahmen für den Klimaschutz und die Energiewende wirksam verzahnt", sagte Dr. Ivo von Trotha, AGDW – Präsidiumsmitglied und CEPF-Vizepräsident. "Daher müssen die Waldbesitzer in die Verhandlungen einbezogen werden." Die Konferenz hat eine Deklaration verabschiedet, die die Honorierung der Ökosystemleistungen des Waldes und die Einbeziehung der Waldbesitzer und ihrer Expertise in den Mittelpunkt rückt. In den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union gibt es rund 182 Millionen Hektar Wald und etwa 16 Mio. Waldbesitzer. Darüber hinaus forderten die Verbandsspitzen, dass die nationalen Forstgesetzgebungen und die unterschiedlichen regionalen Gegebenheiten im Vordergrund der Forstpolitik stehen. "Wenn Brüssel über die Köpfe der 16 Millionen Waldbesitzer und ihrer Familien in Europa hinweg regiert, provoziert sie Ablehnung und gefährdet den europäischen Zusammenhalt", so von Trotha. "Der ländliche Raum darf nicht zum Brüsseler Spielball werden."
07.10.2021
Flex: Neuer Vertriebsleiter DACH
Ulrich von Hertling übernimmt die Vertriebsleitung der Flex-Elektrowerkzeuge GmbH für die DACH-Länder. Zuvor war er seit April 2020 Sales Manager Export bei Flex und zuständig für den Vertrieb in Belgien, den Niederlanden und Tschechien.
07.10.2021
EU: Waldregulierungen werden abgelehnt
Gemeinsam mit fünf weiteren waldreichen Mitgliedsstaaten der EU – Österreich, Frankreich, Slowakei, Finnland, Schweden – hat Bundeswaldministerin Julia Klöckner eine gemeinsame Erklärung in Wien unterzeichnet. Anlass sind aktuelle Vorschläge der EU-Kommission zur Waldstrategie der EU für 2030, die Planungshoheit für Wälder zu übernehmen und zentral verbindliche Vorgaben für die Mitgliedstaaten vorzusehen. Dieser Ansatz wird von den Unterzeichnern der Erklärung entschieden abgelehnt. Julia Klöckner: "Die nachhaltige Waldbewirtschaftung in Deutschland und Europa ist eine Erfolgsgeschichte. Vor allem, weil wir auf das große Wissen der Fachleute vor Ort setzen und auf ein klares Leitbild: Die Wälder bei uns werden angesichts ihrer vielen Leistungen für die Umwelt, die Biodiversität, die Wirtschaft, das Klima und die Gesellschaft nicht nur nachhaltig, sondern multifunktional bewirtschaftet. Es geht gleichrangig um Ökologie, Ökonomie und die soziale Frage. Nur so nutzen wir das gesamte Potential. So ist etwa das vermehrte Bauen mit Holz aktiver Klimaschutz, weil CO2 langfristig gebunden wird. Ebenso tragen regionale Wertschöpfungs- und Lieferketten zur Verminderung von Emissionen bei.
06.10.2021
Hornbach: Umsatzrekord kein Corona-Strohfeuer
Hornbach hat mit seinen Baumärkten in Deutschland im ersten Halbjahr 2021 wesentlich besser abgeschnitten als der Rest der Branche. Während laut BHB die Bau- und Gartenmärkte ein Minus von 15,9 Prozent verzeichnen mussten, lag das Minus in der Bundesrepublik bei Hornbach von Januar bis Juni 2021 bei "nur" 2,4 Prozent. In der gestrigen Pressekonferenz zur Vorstellung der Hornbach-Halbjahreszahlen griff Albrecht Hornbach diesen Umstand auf, um sowohl die eigene "Outperformance" gegenüber der Branche hervorzuheben, als auch einen Seitenhieb auf die Einschätzung abzugeben, wonach der Trend zum Do-it-yourself nachlassen dürfte, sobald Reisen und andere Freizeitaktivitäten wieder möglich seien.
05.10.2021
Deutlicher Preisauftrieb bei Innentüren
Der Markt für Innentüren zeigte sich im vergangenen Jahr gegenüber den wirtschaftlichen Verwerfungen als besonders resilient. Laut aktuellem Branchenradar Innentüren in Deutschland erhöhten sich im Jahr 2020 die Herstellererlöse um 2,8 Prozent gegenüber Vorjahr auf über 1,1 Milliarden Euro. Die Wachstumsbeiträge kamen sowohl vom Neubau als auch vom Renovierungsgeschäft, allerdings nur aus dem Wohnungssektor. Als Schwungrad erwies sich hier weiterhin der Geschosswohnbau. Im Vergleich zu 2019 stieg der Umsatz um rund 15 Prozent.