10.03.2022
Österreichs Fenstermarkt wuchs 2021 um 12,5 Prozent
Der österreichische Fenstermarkt wuchs im Jahr 2021 substanziell. Dies vermeldet das Markforschungsinstitut Branchenradar.com unter Verweis auf eine neue Marktstudie. So sollen die Herstellererlöse in Österreich 2021 um 12,5 Prozent gegenüber Vorjahr auf rund 971 Millionen Euro zugelegt haben. "Für die hohe Dynamik waren jedoch nicht alleine die im Durchschnitt um rund sieben Prozent steigenden Preise verantwortlich, sondern auch eine wieder erkennbar anspringende Nachfrage", schreiben die Autoren.
10.03.2022
Waldschäden in Deutschland größer als gedacht
Die Witterungsextreme der vergangenen Jahre haben in den deutschen Wäldern offenbar größere Schäden angerichtet als bisher bekannt. Das legt die Auswertung von satellitengestützten Erdbeobachtungsdaten durch Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nahe. Wie die Forschungseinrichtung gestern berichtete, wurden bundesweit von Januar 2018 bis einschließlich April 2021 auf rund 501 000 ha Wald Baumverluste verzeichnet. Das entspreche fast fünf Prozent der gesamten Waldfläche und sei damit erheblich höher als bisher angenommen, so die Wissenschaftler. Als Auslöser der Schäden würden vor allem die ungewöhnlich starken Hitze- und Dürreperioden im Beobachtungszeitraum gelten, die wiederum den Befall durch Schadinsekten begünstigt hätten.
09.03.2022
Eurobaustoff-Frühjahrstagung: Bauelemente legten 2021 um 3,7 Prozent zu
Der Umsatz der Eurobaustoff im Segment Bauelemente konnte 2021 um 3,7 Prozent gesteigert werden. Dies gab die Kooperation im Rahmen der Frühjahrstagung der Eurobaustoff-Fachgruppe Bauelemente bekannt. "Die größten Erfolge verzeichnen wir bei den Fenstern und Haustüren, von welchen wir uns gleichzeitig das größte Entwicklungspotenzial erhoffen", erläuterte Fachbereichsleiter Heiko Heinlein. Allein mit dem Potenzial an Fenstereinheiten, die renoviert werden müssten, sei die gesamte Branche die nächsten 20 Jahre ausgelastet, hieß es vor Ort. Laut Angaben der Eurobaustoff setzten zuletzt 37 Fachgruppenmitglieder 55 Prozent des gesamten Umsatzes im Fachbereich Bauelemente um.
09.03.2022
Deutsche Holzindustrie kommt gut durch die Krise
Die Deutsche Holzindustrie erwirtschaftete 2021 im Vergleich zum Vorjahr mit rund 41 Mrd. Euro ein Umsatzplus von 11,9 Prozent. "Trotz des immensen Kostendrucks und anhaltender Lieferengpässe bei vielen Materialien im letzten Jahr behauptet sich die Holzindustrie als eine robuste Branche der deutschen Wirtschaft", so HDH-Präsident Johannes Schwörer. Vor dem Hintergrund der pandemiebedingten Lieferengpässe schlug sich die volatile Preisentwicklung beim Material Holz in den Umsätzen einiger Branchen nieder. So verzeichneten die Sägeindustrie (46,2 Prozent), die Holzwerkstoffindustrie (23,7 Prozent) und die Holzverpackungsindustrie (43,7 Prozent) deutliche Umsatzsteigerungen. Die Umsätze im baunahen Bereich der Holzindustrie (3,3 Prozent) – dieser umfasst neben dem Holzfertigbau auch die Herstellung von Fenstern, Türen, Treppen und anderen holzbasierten Bauelementen – und in der Möbelindustrie (1,9 Prozent) bewegten sich dagegen nur leicht über dem Vorjahresniveau.
08.03.2022
Verband: Baumarktumsätze gingen 2021 um rund 8 Prozent zurück
2021 gingen die Umsätze der Baumarktbranche stark zurück. Wie der Branchenverband BHB auf seiner Jahrespressekonferenz mitteilte, erlösten die Bau- und Gartenmärkte in Deutschland im vergangenen Jahr 20,33 Mrd. Euro, was einem Minus von 8,2 Prozent entspricht. Auf vergleichbarer Fläche summiert sich ein Minus 9,1 Prozent. Wesentlicher ist die Zahl, wonach die diy-Branche im Vergleich zum Jahr 2019 – dem Jahr vor Ausbruch der Corona-Pandemie – mit einem Plus 4,5 Prozent über den Zeitraum von zwei Jahren ein stabiles Plus aufweist. Franz-Peter Tepaß, Sprecher des BHB-Vorstands, sprach bei der Präsentation der Zahlen denn auch von einer "sehr guten Verfassung" der Branche.
08.03.2022
Parkett: „Real Wood“-Kampagne informiert über Vorteile
Seit einem Jahr läuft die europaweite Image-Kampagne "Real Wood". Auf der Internetseite realwood.eu können sich Interessierte in sechs Sprachen über alle Vorteile von Parkett informieren. Initiiert wurde die Kampagne von der FEP, der Vereinigung europäischer Parketthersteller, nationaler Parkettverbände und Zulieferer der Branche. Auch der Verband der Deutschen Parkettindustrie e.V. (vdp) beteiligt sich.
07.03.2022
Obi-Gruppe stellt Geschäftstätigkeit in Russland ein
Die Obi-Gruppe stellt ihre Geschäftstätigkeit in Russland ein. Man sei tief besorgt über die tragischen Entwicklungen und Folgen des Kriegs in der Ukraine, so das Unternehmen in einer Mitteilung. "Der Krieg hat bereits massive Auswirkungen auf das Leben unzähliger Menschen und bringt unvorhersehbare Folgen für unsere Geschäftsaktivitäten", so Obi weiter. Obi Russland beschäftigt rund 4.900 Mitarbeiter in 27 Märkten und gehört zur Obi-Gruppe, die ihren Hauptsitz in Deutschland hat und Märkte in elf europäischen Ländern betreibt.
07.03.2022
AGDW: Andreas Bitter designierter Präsident
Der 232. außerordentliche Hauptausschuss der AGDW hat einstimmig für Prof. Dr. Andreas W. Bitter als designierten Präsidenten gestimmt. Bitter ist als Professor am Institut für Forstökonomie und Forsteinrichtung an der Technischen Universität Dresden tätig, er ist Vorsitzender von PEFC Deutschland, darüber hinaus war er viele Jahre Vorsitzender des Sächsischen Waldbesitzerverbandes und Präsidiumsmitglied der AGDW. Bitter ist Waldeigentümer in Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Er soll auf der 233. Hauptausschusssitzung am 4. Mai zum Vorsitzenden gewählt werden. Er folgt damit auf Hans-Georg von der Marwitz, der sein Amt im Dezember 2021 niedergelegt hat.
04.03.2022
Eurobaustoff: Verzeichnet dynamischen Geschäftsverlauf
"Trotz aller Herausforderungen und Sondereffekte hat sich das Geschäft bei unseren Gesellschaftern im Zusammenspiel mit unserem kooperationseigenen Dienstleistungscampus in 2021 weiterhin sehr dynamisch entwickelt. Dabei hat sich auch im vergangenen Jahr unsere breit aufgestellte und mittelständisch geprägte Struktur im Baufachhandel mit 452 Gesellschaftern und 1605 Standorten als sehr robust erwiesen. Ebenso ist es uns gelungen, im zurückliegenden Geschäftsjahr weiter intensiv und erfolgreich an unseren Themen, wie zum Beispiel der Digitalisierung unserer Prozesse, zu arbeiten", teilt Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Eurobaustoff-Geschäftsführung, zum Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2021 mit. In Zahlen ausgedrückt weist die Kooperation 2021 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020 einen Umsatzanstieg um 11,4 Prozent aus. Damit haben die Gesellschafter ein Einkaufsvolumen von 8,33 Mrd. Euro bei der Zentrale der Kooperation in Bad Nauheim abgerufen.