22.04.2022
Interforst: Lösungen rund um IT und Digitalisierung
Vom Waldmonitoring bis zu Steuersystemen für Harvester: Mit digitalen Geländemodellen, simulierten Wachstumsprozessen, Sensortechnik für die Waldzustandsmessung und dem Vernetzen von Teilnehmern in der Wertschöpfungskette wird Digitalisierung zum Teil der Geschäftsstrategie rund um Wald und Holz. Die Aussteller auf der Interforst 2022 vom 17. bis 20. Juli 2022 in München stellen Lösungen rund um IT und Digitalisierung für die Forstwirtschaft vor. Laut einer jüngst veröffentlichten Studie der Arbeitsgemeinschaft Rohholz e.V., steckt die digitale Wertschöpfungskette in vielen Details noch in der Umsetzungsphase. Das Bewusstsein dafür ist danach allerdings bei vielen Akteuren in der Forst- und Holzbranche vorhanden: So geben 94 Prozent der Befragten an, der Digitalisierung aufgeschlossen gegenüberzustehen. Vorteile werden insbesondere gesehen im papierlosen Datenmanagement, in der Transportkostenoptimierung, einem Just-in-Time-Warenfluss und in einer verbesserten Maschinenauslastung.
22.04.2022
Holzbearbeitung: CAS holt neue Partner ins Boot
Das Akku-System CAS begrüßt sechs neue Mitglieder in seinen Reihen: Jepson Power, Promotech, Hellermann Tyton, Virax, Rico, Lamello sowie Engelbert und Strauss. Damit bietet die Plattform über 300 Maschinen von 32 Marken, die mit dem gleichen Akku-Pack und Ladegerät kompatibel sind.
21.04.2022
Destatis: Zahl genehmigter Wohnungen nahezu unverändert
Im Februar 2022 wurde in Deutschland der Bau von 28.060 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 6,6 Prozent oder 1.998 Baugenehmigungen weniger als im Februar 2021. Von Januar bis Februar 2022 wurden damit insgesamt 57.713 Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt – diese Zahl war nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Januar bis Februar 2021: 57.712 Baugenehmigungen). In den Ergebnissen sind sowohl die Baugenehmigungen für Wohnungen in neuen Gebäuden als auch für neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten.
21.04.2022
Brennholz: Zunehmende Nachfrage, leicht steigende Preise
Der Preis für einen Raummeter Holz beim Forstamt bewegt sich zwischen 35 und 50 Euro und damit in den letzten zehn Jahren bundesweit im Mittelwert um die 45 Euromarke. Einige haben den Preis zwar leicht angehoben, es handelt sich hierbei aber insbesondere um Forstämter, die Brennholz bisher zu besonders günstigen Preisen von unter 40 Euro pro Raummeter verkauft haben. Das sind die Ergebnisse der aktuellen Umfrage bei deutschen Forstämtern, die im März vom HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. durchgeführt wurde. Die jährliche Erhebung erfolgt bereits seit 2011, wobei bundesweit 30 Forstämter zur Einschätzung der Versorgungslage und Preissituation von Brennholz befragt werden.
21.04.2022
Brettsperrholz: Lignotrend feiert 30-jähriges Jubiläum
Im Südschwarzwald liegt einer der Ursprünge von Brettsperrholz, einem der relevantesten Holzbau-Produkte der vergangenen Jahre: Im badischen Weilheim, nahe der Schweizer Grenze, entwickelt und produziert der Brettsperrholz-Pionier Lignotrend seit 30 Jahren Massivholz-Elemente für den Holzbau. "Wer aus einem Baumstamm Balken sägt, erhält als Nebenprodukt die sogenannte Seitenware. Aus diesem Material könnte man flächige Holzelemente herstellen und zu hochwertigen Holzbau-Produkten veredeln", so die Idee des Lignotrend-Gründers Werner Eckert, die die Geburtsstunde der massiven Holzblocktafel markiert – einem damals vollkommen neuen Produkt. Es wurde ab dem Jahr 1992 zunächst für tragende Wandbauteile im ökologischen Hausbau verwendet, heute ist das Produkt unter der Bezeichnung "Brettsperrholz-Rippenelement" eine materialeffiziente Alternative in der beliebten Produktkategorie Brettsperrholz anerkannt. Sein Einsatz beim Bau von kommunalen und gewerblichen Gebäuden hat inzwischen bei Lignotrend eine dominierende Rolle eingenommen.
20.04.2022
Drutex weitet Präsenz in Deutschland aus
Drutex, einer der führenden Hersteller von Fenstern, Türen und Rollläden in Europa, weitet seine Präsenz in Deutschland weiter aus: In der gesamten Bundesrepublik entstehen immer mehr Showrooms, die interessierten Kunden die Produkte präsentieren und bei der Entscheidungsfindung unterstützen können. Der Hersteller von Fenstern, Türen und Rollläden arbeitet mit zahlreichen Händlern in Deutschland zusammen. "Mit Showrooms können die Händler unsere Produkte ausführlicher und attraktiver präsentieren", erläutert Marcin Kloska, Sales Director bei Drutex S.A. Weitere Showrooms sollen in den Großräumen Düsseldorf sowie Bremen entstehen.
20.04.2022
Gelungenes Holzwerkstoffkolloquium
Am 7. und 8. April 2022 begrüßte das Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) über 160 Fachleute zum 14. Holzwerkstoffkolloquium in Dresden. Zahlreiche Vertreter namhafter Holzforschungsinstitutionen des deutschsprachigen Raumes sowie Industrievertreter aus Deutschland und Europa verfolgten die insgesamt 24 Fachvorträge. Alles beim Alten? – lautete das diesjährige Thema, aber das war es nicht ganz: Das 14. Holzwerkstoffkolloquium fand erstmals hybrid statt. Pandemiebedingt konnten nur 100 Teilnehmer vor Ort sein, alle anderen verfolgten die Veranstaltung Online.
19.04.2022
Mehr Fertighäuser vor allem im Süden und Berlin
Wer ein Ein- oder Zweifamilienhaus baut, entscheidet sich immer öfter für die Holz-Fertigbauweise. 23,1 Prozent der Baugenehmigungen entfielen im Jahr 2021 laut BDF (Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V) auf ein Fertighaus. Deutlich überdurchschnittliche Marktanteile erreichte die Fertigbaubranche in der Südhälfte der Bundesrepublik: Die Spitzenposition behauptete Baden-Württemberg mit 39,4 Prozent Fertigbauquote bei insgesamt knapp 5.400 neu genehmigten Fertighäusern (2020: 38,4 Prozent oder 5.131). Dahinter hat Hessen mit nunmehr 37 Prozent und rund 2.350 Fertighäusern aufgeholt (2020: 32,4 Prozent oder 2.068). Ein drittes Bundesland, das die 30-Prozent-Marke übertroffen hat, ist Berlin. Zwar wurden hier insgesamt "nur" 443 Fertighäuser genehmigt, allerdings waren das 70 Prozent mehr Fertighäuser als 2020. Die Fertigbauquote stieg in der Bundeshauptstadt auf 31,8 Prozent an (2020: 21,5 Prozent). Am geringsten war der Marktanteil des Fertigbaus an neu genehmigten Ein- und Zweifamilienhäusern 2021 in Niedersachsen und Bremen.
19.04.2022
Parkettabsatz in Deutschland steigt 2021 leicht an
Der Parkettabsatz in Deutschland hat unter den vdp-Mitgliedsfirmen im Jahr 2021 um 0,4 Prozent – im Vergleich zum Vorjahr – zugelegt. Damit ergab sich eine Gesamtmenge von rund 8,7 Millionen Quadratmetern. "Der Grund für das leichte Absatzplus ist die steigende Nachfrage nach Zwei-Schicht Parkett und hier insbesondere nach zweischichtigen Landhausdielen. Allerdings war die Nachfrage an Parkett weitaus höher und unsere Mitglieder hätten ohne den Holzmangel aus dem Frühjahr und Sommer mehr produzieren können", so der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (vdp), Michael Schmid. Der Umsatz der vdp-Mitglieder stieg vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen Rohstoffpreise um 5,4 Prozent auf 274,4 Millionen Euro an.
19.04.2022
GD Holz: Exportverbote strikt einhalten
Der GD Holz verurteilt die Kriegshandlungen Russlands in der Ukraine scharf und fordert die unmittelbare Einstellung aller Kampfhandlungen. Für die Importeure und Händler im GD Holz habe die Beendigung des Krieges absolute Priorität, so der Verband, die Unternehmen hielten sich deshalb strikt an alle Maßnahmen, die von der EU oder Deutschland getroffen werden, um den Druck für Friedensverhandlungen zu erhöhen.