23.10.2026

Eurobaustoff Bauelemente wächst um 2,9 Prozent

Bei der Tagung stellte Fachbereichsleiter Tobias Margraf die aktuellen Geschäftszahlen vor. Die 37 Mitglieder der Fachgruppe mit insgesamt 526 Standorten steuerten in den ersten neun Monaten rund 55 Prozent zum gesamten Einkaufsvolumen des Fachbereichs bei. Das Marktumfeld bleibt anspruchsvoll. Die Neubauzahlen entwickeln sich inzwischen positiv, liegen aber weiterhin deutlich unter dem Niveau, das für einen spürbaren konjunkturellen Aufschwung erforderlich wäre. Auch das Renovierungs- und Sanierungsgeschäft gewinnt langsam an Fahrt. Das Objektgeschäft entwickelte sich im laufenden Geschäftsjahr vergleichsweise stabil. Der intensive Preiswettbewerb stellt Industrie und Fachhandel weiterhin vor große Herausforderungen.

Wachstumsmarkt Fenster

Im Fenstergeschäft will Eurobaustoff weitere Gesellschafter für den Markt gewinnen. Margraf stellte dafür den Praxisleitfaden „Wachstumsmarkt Fenster“ vor. Er richtet sich an Häuser, die bislang kaum oder gar nicht mit Fenstern arbeiten, und soll ihnen den Einstieg erleichtern. Verkaufstrainer Andreas Fischer verband seinen Vortrag „Mehr Erfolg im Verkauf – neue Ansätze für den Bauelemente-Fachhandel“ mit einer praktischen Trainingseinheit. Claudius Moor, CEO der Arbonia AG, berichtete über den Umbau des 1847 gegründeten Schweizer Unternehmens vom Mischkonzern zum Türenspezialisten. Zu Arbonia gehören unter anderem Prüm und Garant. Für die Aus- und Weiterbildung bietet Eurobaustoff unter anderem den „Fachberater Bauelemente“ an. Neu hinzugekommen ist das Seminar „Fensterwissen – von der Planung bis zum Einbau“. Die Schulungen sollen die Mitarbeiter in den Gesellschafterhäusern auf die steigenden technischen Anforderungen im Bauelementegeschäft vorbereiten.

Zusammenarbeit mit der Industrie

Beim Fachgruppenabend trafen rund 140 Vertreter aus Handel und Industrie zusammen. Margraf dankte den Industriepartnern für die Zusammenarbeit: „Wir haben bewiesen, dass wir durch unsere gemeinsame Arbeit und einen engen Austausch auch in schwierigen Fahrwassern stabil und verlässlich bleiben können.“ Patrick Dietrich, Geschäftsführer Beschaffungsmanagement bei Eurobaustoff, forderte die Branche auf, nicht auf politische Impulse zu warten. Die Unternehmen müssten ihre Kräfte bündeln, sich gegenseitig stärken und gemeinsame Lösungen entwickeln. Dietrich verwies dabei auf die Zentralfakturierung. Anhand konkreter Zahlen erläuterte er, wie Eurobaustoff die damit verbundenen Prozesse steuert und Gesellschaftern sowie Industriepartnern Planungssicherheit, Stabilität und messbare Mehrwerte bietet.

Lieferanten in fünf Kategorien ausgezeichnet

Am Abend zeichnete die Fachgruppe außerdem ihre Industriepartner des Jahres 2026 aus. Die Ehrungen übernahmen die Fachgruppensprecher Markus Tecker, Prokurist und Gesamtvertriebsleiter Objekttüren bei Lueb+Wolters, und Mike Fritsch, Geschäftsführer von Helmuth Schael Holzbauelemente/Team Baucenter. Die Mitglieder bewerteten ihre Lieferanten nach dem Schulnotenprinzip in fünf Kategorien. Besonders stark flossen die Unterstützung des Fachhandels und die Qualität der Auftragsbearbeitung in die Bewertung ein. Bei „Fenster & Haustüren“ gewann erneut Wirus Fenster. In der Kategorie „Innentüren“, dem umsatzstärksten Sortiment innerhalb des Fachbereichs und der Fachgruppe, setzte sich Jeld-Wen durch. Hörmann gewann erneut bei Stahl, Wellhöfer bei Treppen. In der Kategorie „Beschläge“ erhielt Karcher erstmals die Auszeichnung.

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Eurobaustoff Bauelemente wächst um 2,9 Prozent
Foto/Grafik: Foto: EUROBAUSTOFF
Die Fachgruppe Bauelemente zeichnete mit Wirus Fenster, Jeld-Wen, Hörmann, Wellhöfer und Karcher die besten Lieferanten des Jahres 2026 aus
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