08.07.2026
Würth steigert Halbjahresumsatz auf 10,9 Milliarden Euro
Die Würth-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 10,9 Milliarden Euro erzielt. Das sind 4,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Währungsbereinigt lag das Plus bei 5,2 Prozent. Auch das Betriebsergebnis legte zu. Es stieg von 475 auf 515 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 8,4 Prozent.
„Es ist erfreulich, dass wir die Wachstumsdynamik aus den ersten vier Monaten 2026 halten können“, sagt Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der
Würth-Gruppe. Als Gründe nennt er die persönliche Beratung durch den Außendienst und digitale Lösungen für die Materialbeschaffung. Trotz gestörter Lieferketten sei Würth lieferfähig. Rund 44.000 der weltweit 86.700 Mitarbeitenden arbeiten im Vertrieb. Die Zahl der Beschäftigten blieb seit Jahresende 2025 stabil. Das E-Business kam auf einen Anteil von 25,3 Prozent am Gesamtumsatz.
Das wirtschaftliche Umfeld bleibt schwierig. Würth nennt gestiegene Energiepreise, geopolitische Unsicherheiten und eine verhaltene Industriekonjunktur vor allem in Deutschland. Weltweit signalisiert der Einkaufsmanagerindex mit 52,2 Punkten moderates Wachstum. Dynamisch entwickelten sich nach Unternehmensangaben die Bereiche Elektronik eiSos und Chemie. Bei Verbindungs- und Befestigungstechnik, darunter die Arnold Umformtechnik Gruppe, zeichnet sich eine Erholung ab. Wachstumsimpulse kamen aus Regionen außerhalb Deutschlands, insbesondere aus Osteuropa und Südamerika.
Die Auftragseingänge der vergangenen Monate stimmen Würth für den weiteren Jahresverlauf zuversichtlich. Für die Entwicklung im zweiten Halbjahr nennt Friedmann geopolitische Entspannungssignale und verlässliche zentrale Handelswege als entscheidend. Davon hingen Planungssicherheit und Investitionsbereitschaft der Wirtschaft ab.
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