15.05.2026
Windmöller schreibt wieder schwarze Zahlen
Trotz weiter rückläufiger Umsätze hat Windmöller seine Ertragslage 2025 deutlich verbessert. Nach drei Verlustjahren erzielte der Hersteller von
Bodenbelägen und Unterlagsmatten wieder ein positives Jahresergebnis.
Der Umsatz sank 2025 um 3,4 Prozent auf 83,0 Mio. Euro. Im Geschäftsbericht nennt Windmöller dafür mehrere Gründe: „Ursächlich sind eine Fokussierung auf margenstarke Produkte und vertriebliche Schlüsselkunden sowie darüber hinaus ein konjunkturell bedingter Nachfragerückgang.“
Besonders deutlich gingen die Erlöse im Handel D/A/CH zurück. Dort lag das Minus bei 23 Prozent. Im Export sanken die Umsätze um 19 Prozent, im Objektvertrieb um 4 Prozent. Das Industriekundengeschäft legte dagegen um 17 Prozent zu. Grund war eine höhere Nachfrage in den USA.
Parallel griff das 2024 gestartete und inzwischen weitgehend abgeschlossene Sanierungsprogramm. Windmöller schloss den Standort Augustdorf, baute die Automatisierung im verbliebenen Werk in Detmold aus und senkte die Personalkosten. Das EBITDA verdoppelte sich auf 3,7 Mio. Euro. Aus dem Jahresfehlbetrag von 7,3 Mio. Euro im Vorjahr wurde 2025 ein Überschuss von 0,1 Mio. Euro. Seit 2022 hatte das Unternehmen Verluste geschrieben.
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