12.03.2026
EPLF: Laminatabsatz sinkt – Europa bleibt wichtigster Markt
Der weltweite Laminatabsatz der EPLF-Mitgliedsunternehmen ist 2025 deutlich zurückgegangen. Nach 281,6 Millionen Quadratmetern im Jahr 2024 wurden im vergangenen Jahr noch 263,4 Millionen Quadratmeter verkauft. Das entspricht einem Minus von 6,5 Prozent. Hauptgrund ist die schwächere Bautätigkeit, vor allem im Wohnungsneubau und bei Renovierungen.
Europa bleibt mit mehr als 80 Prozent Anteil der wichtigste Absatzraum der Branche. In Westeuropa, das rund 58 Prozent des EPLF-Gesamtvolumens ausmacht, sank der Absatz um 5,62 Prozent auf 151,8 Millionen Quadratmeter. Frankreich hielt sich mit 30,4 Millionen Quadratmetern nahezu auf Vorjahresniveau und gab nur um 0,59 Prozent nach. Deutlicher fielen die Rückgänge in Deutschland mit 30,3 Millionen Quadratmetern und minus 8,22 Prozent sowie in Großbritannien mit 21,6 Millionen Quadratmetern und minus 5,47 Prozent aus.
Positiv entwickelte sich dagegen Osteuropa. Dort stieg der Absatz um 2,56 Prozent auf 61,6 Millionen Quadratmeter. Zu den Wachstumstreibern zählten Polen mit 21,9 Millionen Quadratmetern und einem Plus von 3,55 Prozent sowie Rumänien mit 9,8 Millionen Quadratmetern und einem Zuwachs von 9,30 Prozent. Außerhalb Europas fielen die Rückgänge stärker aus. In Nordamerika sank der Absatz um 12,40 Prozent, in Lateinamerika um 20,61 Prozent und in Asien um 24,53 Prozent. Europa bleibt damit trotz des schwächeren Bauumfelds der mit Abstand wichtigste Markt für Laminatboden.
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