11.03.2026

Deutscher Fenstermarkt legt dank Sanierung leicht zu

Die Nachfrage nach Fenstern entwickelte sich 2025 besser als die Prognosen vom Herbst erwarten ließen. Laut aktuellem Branchenradar Fenster in Deutschland lagen die Herstellererlöse mit 4,46 Milliarden. Euro leicht über dem Vorjahresniveau. Der Umsatz stieg um 1,7 Prozent, während sich der Absatz seitwärts entwickelte. Gestützt wurde der Markt vor allem von der Sanierung. Wachstumsbeiträge lieferten alle Gebäudetypen. Im Neubau gingen die Erlöse dagegen nochmals um rund zwei Prozent zurück, allerdings nur im Objektbau. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern drehte der Markt bereits wieder auf Wachstumskurs.

Mit Ausnahme von Aluminiumfenstern steigerten die Hersteller ihre Umsätze bei allen Rahmenmaterialien. Holz-Aluminium-Fenster legten am stärksten zu. Für 2026 erwartet Branchenradar Marktanalyse, dass der Markt weiter an Dynamik gewinnt. 2027 soll sich der Aufschwung beschleunigen. „Die Wachstumsimpulse kommen verstärkt vom Wohnungsneubau. Die Sanierung zeigt sich stabil. Anhaltende Rückgänge erwarten wir jedoch im Nicht-Wohnbau“, sagt Andreas Kreutzer, Geschäftsführer von Branchenradar Marktanalyse.

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Deutscher Fenstermarkt legt dank Sanierung leicht zu
Foto/Grafik: A/ MehediHasan
Die Sanierung stützte 2025 die Nachfrage, im Neubau blieb der Objektbau dagegen rückläufig
Deutscher Fenstermarkt legt dank Sanierung leicht zu
Foto/Grafik: A/ Branchenradar
Nach zwei rückläufigen Jahren stabilisierte sich der Umsatz mit Fenstern 2025 auf dem Vorjahresniveau
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