30.04.2020
Bund bringt Waldbrandprävention voran
Aufgrund der hohen Temperaturen und der Trockenheit in den vergangenen Jahren kommt es in Deutschland vermehrt zu Waldbränden. Um diese Gefahr zu minimieren und zielgerichtet zu bekämpfen, fördern die Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) insgesamt 22 Forschungs- und Modellvorhaben. Aufgrund der Vielzahl von Waldbränden in den vergangenen zwei Jahren hatten die beiden Ministerien 2019 einen entsprechenden Förderaufruf gestartet. Die Projekte starten nun bundesweit zum 1. Mai und haben ein Volumen von insgesamt rund 11,3 Millionen Euro. Die Gelder stammen aus dem gemeinschaftlich finanzierten Waldklimafonds (WKF).
30.04.2020
Stihl steigert 2019 seinen Umsatz um vier Prozent
Die Stihl-Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 3,93 Mrd. Euro. Das entspricht einem Plus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ohne Wechselkurseffekte läge das Umsatzwachstum bei 2,7 Prozent. Vorstandsvorsitzender Bertram Kandziora erklärte auf der Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens, dass "die zunehmenden Handelskonflikte, die schwächelnde Weltwirtschaft und ungünstige Witterungsbedingungen nicht spurlos" am Unternehmen vorbeigegangen seien.
29.04.2020
Bauwerk Boen Group im Geschäftsjahr 2019 profitabler
Die Bauwerk Boen Group steigerte im Geschäftsjahr 2019 die Profitabilität trotz rückläufigen Absatzvolumina. Dies sei erreicht worden, heißt es in einer Pressmitteilung des Unternehmens, einerseits dank Preiserhöhungen und einem besseren Kunden- und Produktemix und anderseits dank den in den letzten Jahren umgesetzten Effizienzmaßnahmen in der Produktion, insbesondere im Werk in Kroatien. In einem seitwärtstendierenden und in Teilen rückläufigen Marktumfeld gelang es der Bauwerk Boen Group, die Marktanteile auszubauen bzw. zu halten. Während der Rückgang der Gesamtvolumen 3,2 Prozent betrug, resultierte beim währungsbereinigten Umsatz dank den erwähnten Preiserhöhungen eine Verminderung um rund ein Prozent. Dagegen gelang es der Bauwerk Boen Group, den EBITDA um 3,3 Prozent und den EBIT um 3,9 Prozent zu steigern und die Margen auf 10,5 Prozent, bzw. 6,3 Prozent auszuweiten. Das Unternehmensergebnis lag mit 12,9 Mio CHF um 33,2 Proeznt über Vorjahr. Die Bauwerk Boen Group ist zuversichtlich, bei einer Normalisierung der Marktentwicklung die Umsätze halten und die Profitabilität mittelfristig weiter ausbauen zu können.
29.04.2020
Homann Holzwerkstoffe 2019 mit Ergebnissteigerung
Die Homann Holzwerkstoff-Gruppe, Anbieter von dünnen, veredelten Holzfaserplatten für die Möbel-, Türen-, Beschichtungs- und Automobilindustrie, verbuchte im Geschäftsjahr 2019 bei Umsatz und operativem Ertrag weiteres Wachstum. Der Konzernumsatz wuchs bereinigt um 3,8 Proeznt auf 273,8 Mio. Euro. Das bereinigte operative EBITDA verbesserte sich um 19,5 Prozent von 39,4 Mio. Euro auf 47,1 Mio. Euro. Damit stieg die EBITDA-Marge von 14,5 Prozent im Vorjahr auf 17,1 Prozent im Jahr 2019. Der Konzernjahresüberschuss betrug 22,0 Mio. Euro nach 7,9 Mio. Euro im Jahr zuvor.
28.04.2020
Kork-Verband tritt dem DIN bei
Der Deutsche Kork-Verband e.V., Herford, arbeitet seit vielen Jahren im DIN Normenausschuss Kunststoffe (FNK) mit. Mit Blick auf enge Kommunikation, den Schulterschluss mit fachlich vergleichbar ambitionierten Mitstreitern sowie die Stärkung europäischer Standardisierungsinteressen ist der Branchenvertreter der Korkindustrien Deutschlands, Österreichs und der Schweiz nun rückwirkend zum 1. Januar 2020 der deutschen Normenorganisation DIN e.V., Berlin, beigetreten.
27.04.2020
Bundeswaldministerin Klöckner besucht Aufforstungsfläche
Den Tag des Baumes am vergangenen Samstag nahm Bundeswaldministerin Julia Klöckner zum Anlass, eine Aufforstungsfläche im rheinland-pfälzischen Rehborn zu besichtigen, zusammen mit der Landesforstministerin Ulrike Höfken aus Rheinland-Pfalz. Angesichts der sehr ernsten Lage hatte sich Bundesministerin Julia Klöckner für ein groß angelegtes, nachhaltiges Wiederaufforstungs- und Anpassungsprogramm mit standortangepassten Bäumen für robuste Mischwälder ausgesprochen. Für dieses Programm und die anschließende Pflege stellt die Bundesregierung den Ländern eine knappe halbe Milliarde Euro zur Verfügung. 478 Millionen Euro in den kommenden vier Jahren sind vorgesehen von Bundesseite, die von den Ländern kofinanziert werden, sodass rund 800 Millionen Euro für den Wald zur Verfügung stehen. In 2020 stehen vom Bund 98 Millionen Euro für die Schadensbewältigung, weitere 40 Millionen Euro Bundesmittel für Maßnahmen zur Anpassung der Wälder bereit.
27.04.2020
Trockenheit bedroht Wald und Holzwirtschaft
Die Dürre stellt eine immer größer werdende Gefahr für die heimischen Wälder dar. "Kommt es zu einem dritten Dürresommer in Folge, drohen schwerwiegende ökologische und wirtschaftliche Folgen", meint Denny Ohnesorge, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie. Am Internationalen Tag des Baumes am vergangenen Samstag warnte Ohnesorge: "Sollte die Trockenheit anhalten, kann es zu massivem Baumsterben in Deutschland kommen. Das bedroht unsere Ökosysteme und die langfristige Rohstoffgrundlage unserer Industrie. Holzindustrie und Forstwirtschaft sind deshalb extrem besorgt." Laut Deutschem Wetterdienst fielen im April dieses Jahr bisher nur rund fünf Prozent der üblichen Regenmenge. In einigen Regionen herrscht bereits die höchste Waldbrandgefahrenstufe.
24.04.2020
Parkett: Umsatz 2019 leicht im Plus
Laut einer aktuellen Wirtschaftsumfrage des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (vdp) unter seinen Mitgliedern legte der Umsatz der Parkettindustrie 2019 leicht um 0,2 Prozent auf insgesamt rund 266,9 Mio. Euro zu. Gleichzeitig stieg die in Deutschland abgesetzte Menge um ebenfalls 0,2 Prozent auf rund 8,9 Mio. m². Außerdem, so der vdp, verzeichne die Parkettproduktion in Deutschland recht gute Werte: So stieg die Menge der von den vdp-Mitgliedern hergestellten Eigenerzeugnisse um 1,1 Prozent auf rund 8,8 Mio. m².
24.04.2020
Tilo: Digitalisierung weiter ausbauen
Tilo hat sich angesichts der Corona-Krise frühzeitig dazu entschieden, maximale Sicherheit durch einen freiwilligen Shutdown des Unternehmens zu erreichen. Nun in Phase zwei arbeite das Unternehmen daran, die vorbereiteten Produkte auf den Markt zu bringen und den Weg in Richtung Digitalisierung weiter auszubauen. Die Gesundheit der Mitmenschen war und ist eines der obersten Prinzipien, so der Geschäftsführer des Lohnsburger Bodenherstellers, Herbert Kendler. Ohne einen Verdachtsfall im Unternehmen wurden gefährdete Personen und Eltern für die Kinder- oder Altenbetreuung sofort freigestellt. Im restlichen Unternehmen wurde Home-Office und Journaldienst eingerichtet. "Sieht man die Tragweite der Pandemie und die Entwicklungen in anderen Ländern, glauben wir, dass es auch unser unternehmerischer Beitrag ist, hier die maximalen Anstrengungen zu ergreifen, um die Menschen und unsere Mitarbeiter zu schützen", so Kendler weiter.
24.04.2020
AGDW: Waldbrandgefahr durch anhaltende Trockenheit
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Trockenheit und angesichts der großen Mengen an Schadholz in den Wäldern warnt Hans-Georg von der Marwitz, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer, vor einer zunehmenden Waldbrandgefahr. "Die Situation in vielen Wäldern Deutschlands ist dramatisch", sagte der Präsident, "vertrocknete Bäume und trockenes Unterholz sind ein gefährlicher Brandherd". Angesichts des großen Ausmaßes an Schäden nach den beiden Dürrejahren 2018 und 2019 komme immer mehr Schadholz hinzu. Seit Tagen gelte in mehreren Bundesländern die höchste Waldbrandgefahrenstufe.