03.11.2020
Staffelübergabe bei Mafi: Friedrich Fillafer übergibt Leitung an seine Kinder
Mit seinem 75 Geburtstag geht der Geschäftsführer von Mafi, Friedrich Fillafer, in den Ruhestand und übergibt die Geschäftsführung der familiengeführten Manufaktur für Naturholzböden an seine drei Kinder Heidrun Zerbs, Christiane Lindner und Florian Fillafer. Dies teilte das österreichische Unternehmen am heutigen Dienstag mit. Unter der Führung von Herrn Fillafer entwickelte sich das Unternehmen von einem regionalen Bodenproduzenten zu einem internationalen Naturholzboden-Produzenten. Das neue Triumvirat an der Spitze wird diesem Weg, wie es in der Mitteilung heißt, weiter folgen und setzt dabei weiterhin auf die naturverbundene Innovationskraft des Unternehmens.
03.11.2020
Möbelhersteller sehen Potenzial in Skandinavien
Trotz des derzeit schwierigen Umfelds setzt der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) seine Exportoffensive fort. "Auch wenn uns der starke deutsche Markt derzeit hilft: Die Exportquote von knapp einem Drittel ist mittelfristig deutlich ausbaufähig", sagt VDM-Geschäftsführer Jan Kurth. Innerhalb Europas sieht er insbesondere in Skandinavien Wachstumschancen. "Die Region bietet unseren Herstellern vielversprechende Möglichkeiten, ihr Geschäft auszubauen." Der vor zwei Jahren gegründete Arbeitskreis Export, mit dessen Hilfe der VDM die Auslandsaktivitäten der Branche stärken will, hat Schweden, Dänemark und Norwegen als weitere Schwerpunktländer festgelegt – neben den USA, China und Russland. Als erster Schritt wurde in dieser Woche eine detaillierte Markstudie mit praktischen Arbeitshilfen für das erfolgreiche Engagement deutscher Möbelhersteller in Skandinavien vorgestellt.
02.11.2020
HDH: Holzindustrie trotzt Corona, Aussichten verschlechtern sich
Noch lassen die Zahlen hoffen und verdeutlichen, dass sich die Holzindustrie in der Corona-Krise in den meisten Teilsegmenten bisher gut schlägt: Wie schon in den Vormonaten fiel laut dem HDH, dem Hauptverband der Deutschen Holzindustrie, das Geschäftsklima im Oktober deutlich besser aus als im gesamten verarbeitenden Gewerbe in Deutschland. Dessen Wert blieb mit plus 1,6 Punkten deutlich hinter dem entsprechenden Wert von plus 12,5 Punkten der Holzindustrie zurück. Grund hierfür ist insbesondere, dass die heimische Nachfrage noch intakt ist: 70 Prozent des Absatzes der Holzindustrie finden im Inland statt.
02.11.2020
Auma: Messen sind keine Freizeiteinrichtungen
Messen in Deutschland sollen ab Anfang November für vier Wochen geschlossen werden. Dies haben am 28. Oktober 2020 die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Bundesländer neben vielen anderen Maßnahmen vereinbart, um die starke Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. "Die deutsche Messewirtschaft respektiert grundsätzlich, dass viele Branchen dazu beitragen müssen." Dies betonte der Geschäftsführer des Auma – Verband der deutschen Messewirtschaft, Jörn Holtmeier. Der im September 2020 begonnene Neustart der Messewirtschaft, von dem viele Branchen profitieren, werde dadurch aber unterbrochen und erheblich verzögert, weit über dem geplanten Stillstand von vier Wochen hinaus. Von Seiten der Aussteller drohe ein Verlust an Vertrauen in die Planbarkeit von Messebeteiligungen, aber auch in die Entscheidungen der Politik. Denn es sei sehr irritierend, dass Messen als einzige Business-orientierte Events betroffen sind. Unverständlich sei insbesondere, dass Messegelände als freizeitorientierte Einrichtungen bezeichnet würden. Ein Großteil der Messen seien Business-to-Business-Veranstaltungen und auch Publikumsmessen dienten in erster Linie dem Verkauf und der Kundeninformation. Der Auma erwarte, dass Messen kurzfristig wieder aus dem Zusammenhang mit Freizeit-orientierten Einrichtungen und Veranstaltungen herausgenommen werden, spätestens bei der Überprüfung der aktuellen Beschlüsse Mitte November. Der AUMA-Geschäftsführer: "Die deutsche Messewirtschaft braucht dringend Planungssicherheit, auch damit ihre internationale Bedeutung nicht beschädigt wird", so Holtmeier weiter. Eine Gleichstellung von Messen mit dem Groß- und Einzelhandel sei mehr als berechtigt.
02.11.2020
Roto-Gruppe: Klares Bekenntnis zum Unternehmen
Künftig sind Repräsentanten der Eigentümerfamilien in den Aufsichtsgremien einzelner Gesellschaften der Roto-Gruppe auch direkt vertreten. Das teilt der weiterhin zu 100 Prozent in Familienbesitz befindliche Bauzulieferer mit. Nach den Festlegungen für die jeweils sechsköpfigen Organe sind Moritz Coulin und Rainer Frank im Aufsichtsrat der Roto Frank Holding AG tätig, heißt es ergänzend. In den entsprechenden Gremien der Roto Frank Fenster- und Türtechnologie GmbH (FTT) und der Roto Frank Dachsystem-Technologie GmbH (DST) gelte das für Alexander Frank bzw. Patricia von Broich.
30.10.2020
GFA sagt Treffen ab und beschließt neue Strategie
Die Global Flooring Alliance (GFA) kündigt an, dass sie erneut eine Online-Recherche unter ihren Mitgliedern über die aktuelle Situation bezüglich Covid-19 und dessen Folgen durchführen wird. Abhängig vom Ergebnis wird die GFA eine maßgeschneiderte Strategie für 2021 entwickeln. Die GFA hält die jüngste Entscheidung der Organisation der Messe Bau München, die Veranstaltung nicht in ihrem normalen Format stattfinden zu lassen, für klug und sinnvoll. Dies vor dem Hintergrund der jüngsten alarmierenden Entwicklungen bezüglich Covid-19 weltweit.
30.10.2020
Lieferkettengesetz: Holzindustrie warnt vor Bumerang-Effekt
Anlässlich der erneut vertagten Kabinettsdebatte zum sogenannten Lieferkettengesetz kommentiert Denny Ohnesorge, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie HDH, die aktuelle Diskussion. Vor dem Hintergrund der derzeitigen wirtschaftlichen Krise würde ein nationales Lieferkettengesetz in seiner jetzigen Form für viele Unternehmen immense bürokratische und finanzielle Belastungen bedeuten – ein gemeinsamer europäischer Weg wäre die bessere Lösung. "Für die Deutsche Holzindustrie sind die Einhaltung von Menschenrechten und die verantwortungsvolle Gestaltung ihrer globalen Lieferketten selbstverständlich", sagt Ohnesorge.
30.10.2020
Fischer erhält grüne Auszeichnung und Markensiegel
Mit ihrem Greenline Sortiment produziert die Unternehmensgruppe Fischer Befestigungssysteme aus nachwachsenden Rohstoffen. Dabei weisen die Produkte die gleiche Leistungsstärke und Langlebigkeit auf wie die weiteren Dübel des Befestigungsexperten, betont der Anbieter. Dafür wurde das Sortiment nun als Green Brand Germany ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung werden Marken gewürdigt, die sich in besonderem Maße zu Klimaschutz, Nachhaltigkeit und ökonomischer Verantwortung verpflichten. Auch die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises würdigte die Produkte des Sortiments bereits als vorbildlich. So zeichnete sie Fischer mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2020 in der Kategorie "Großunternehmen" aus.