01.07.2021

Kährs: Nächster Schritt klimapositiv zu werden

Der Bodenbelagshersteller Kährs gibt bekannt, dass ein Großteil seines Holzbodenportfolios mit der Umweltproduktdeklaration Typ III (EPD), dem neuesten Standard nach EN 15804:2012+A2:2019, zertifiziert wurde. Die EPDs sei von Dritten verifiziert und ein hilfreiches Werkzeug für Kährs Kunden, um fundierte Entscheidungen bei der Auswahl von Böden für nachhaltige Projekte zu treffen. Die EPD zeigt, dass diese Kährs Holzböden cradle to gate, also von der Rohstoffgewinnung bis zum Werkstor, klimapositiv seien. Kährs sei damit einer der ersten in der Bodenbelagsindustrie, der den neuesten Standard EN 15804:2012+A2:2019 unterstütze.
30.06.2021

EHI: Weniger Diebstahl im Corona-Jahr

Pandemiebedingt war das Einzelhandelsjahr 2020 durch viele außergewöhnliche Einflüsse und Veränderungen geprägt, die sich auch im Bereich der Inventurdifferenzen im Handel zeigen. So lässt sich bei der Summe der Inventurdifferenzen, die in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen ist, im Jahr 2020 ein leichter Rückgang von rund fünf Prozent auf 4,2 Mrd. Euro feststellen (branchengewichtete Hochrechnung für den gesamten deutschen Einzelhandel) bewertet zu Verkaufspreisen. Der in den Inventurdifferenzen enthaltene Diebstahl ging sogar zweistellig zurück. So einige Ergebnisse der aktuellen EHI-Studie "Inventurdifferenzen 2021”.
30.06.2021

Bauvista: Björn-Erik Falkenau verantwortet Marketing

Björn-Erik Falkenau hat die Marketingverantwortung bei der Bauvista übernommen. "Durch den Ausbau und das Zusammenspiel neu ausgerichteter Marketingaktivitäten werden wir den Handel vor Ort nachhaltig stärken", sagt Björn-Erik Falkenau. In diesem Zusammenhang sind für ihn crossmediale und verbundene Maßnahmen ein wichtiger Erfolgsfaktor. "Die Kommunikationskanäle der Gesellschafter sollen stringenter aufeinander aufbauen und sich gegenseitig unterstützen", hebt Falkenau hervor. "On- und Offline-Kommunikation soll sich in einem einheitlichen Stil ergänzen, bereichern und bis zum POS reichen. Durch verschiedene Maßnahmen werden wir den stationären Handel systematisch begleiten und unterstützen, einen verbesserten und zeitgemäßen Service anbieten sowie die Kundenbindung effektiv und nachhaltig steigern."
29.06.2021

Holzmarkt: Ausweichen auf alternative Baumaterialien

Preise für Holz und andere Baustoffe steigen drastisch. Zuletzt sorgte eine immense Baustoffknappheit von Holz nicht nur für höhere Baupreise, sondern führte aufgrund mangelnder Verfügbarkeit zu kompletten Baustopps., hat das Ingenieursbüro S2 GmbH beobachtet. Auch andere wichtige Materialien wie Baustahl, Dämmstoffe, Farben und Lacke, Bitumen sowie Putz und Kupfer sind von einer massiven Knappheit betroffen. Das spiegelt sich auch in den Preisen wider: In Deutschland ist der Erzeugerpreisindex im Mai 2021 laut Statistischem Bundesamt für viele Holzprodukte wie Vorratskantholz, Bauholz, Bretter und Dachlatten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp ein Drittel gestiegen. Eine besonders hohe Preissteigerung von nahezu 60 Prozent wurde beim Konstruktionsvollholz verzeichnet.
29.06.2021

Holzhandlung Herbst: Operatives Geschäft geht weiter

Die Holzhandlung Herbst GmbH in Lüchow steht ihren Kunden und Geschäftspartnern weiterhin wie gewohnt zur Verfügung – mit der kompletten angestammten Belegschaft, unter der Geschäftsführung von Dorothee Herbst.  Der Betrieb bleibe, meldet das Unternehmen, unbeeinflusst davon, dass die Holz Herbst GmbH in Lüneburg seit dem 1. Januar dieses Jahres unter dem Dach der Richter-Unternehmensgruppe agiert. Die Holzhandlung Herbst GmbH in Lüchow (Wendland) und die Holz Herbst GmbH in Lüneburg haben lediglich eine gemeinsame Geschichte – als eine traditionsreiche Holzhändlerfamilie seit mehr als 150 Jahren., so das Unternehmen weiter.  Am 1. März 1958 neu gegründet, trat die Holzhandlung Herbst GmbH in Lüchow 2004 der Hagebau Gruppe als Gesellschafter bei. Seit 1. Januar 2020 ist sie Gesellschafter der Einkaufsverbund Holz (EVH) GmbH & Co. KG.
28.06.2021

Hornbach: Umsatzplus im ersten Quartal

Die Hornbach-Gruppe hat ihren Umsatz im ersten Quartal 2021/22 (1. März bis 31. Mai 2021) gegenüber dem Rekordniveau des Vorjahres nochmals gesteigert. Der Konzernumsatz legte um 6,4 Prozent auf 1.678,1 Mio. Euro (Vorjahr 1.577,0 Mio. Euro) zu. Aufgrund der guten Entwicklung im ersten Quartal, der unvermindert hohen Kundennachfrage nach DIY- und Bau-Sortimenten sowie den derzeit sichtbaren Fortschritten in der Pandemiebekämpfung rechnet die Hornbach-Gruppe bei allen Unsicherheiten im Gesamtjahr 2021/22 mit einem leichten Umsatzwachstum und einem bereinigten EBIT zwischen 290 Mio. Euro und dem Vorjahreswert in Höhe von 326 Mio. Euro.
25.06.2021

Eurobaustoff: Seriöse Prognosen nicht möglich

Je größer die Herausforderungen durch die äußeren Umstände sind, desto wichtiger und intensiver ist die Zusammenarbeit in den Gremien der Kooperation Eurobaustoff. Wie viele Lösungen in den letzten Monaten online und notfalls im kleinen Kreis erarbeitet wurden, zeigen die jüngsten Ergebnisse, die nun erstmals wieder auf Präsenztagungen vorgestellt werden. So traf sich der Fachgruppenausschuss Bauelemente Mitte Juni wieder in persönlichem Rahmen in Bad Nauheim. Nach einem Jahr ohne diesen direkten Austausch nutzten die Mitglieder die Gelegenheit, sich bereits am Vorabend der Sitzung bei einem gemeinsamen Abendessen einzustimmen, bevor sie ihre Arbeit am 18. Juni aufnahmen. Fachbereichsleiter Heiko Heinlein eröffnete die Sitzung mit den jüngsten Zahlen zur aktuellen Marktsituation, die Rohstoffversorgung sowie die daraus resultierende Liefer- und Preisentwicklung. Anhand von verschiedenen Studien wurde ein Blick über den Tellerrand gewagt. "Durch die teilweise drastischen Verlängerungen hinsichtlich der Lieferzeiten und auch temporären Sortimentseinschränkungen aufgrund fehlender Rohstoffe lassen sich keinerlei seriöse Prognosen über den weiteren Jahresverlauf und die daraus resultierenden Absatz- und Umsatzentwicklungen abgeben", so das Fazit des Ausschusses. Die Planungssicherheit bei Objektkalkulationen werde durch die momentan sehr hohe Volatilität deutlich erschwert. "Erfreulich entwickelt sich unterdessen das Privatkundengeschäft wieder, da die Einschränkungen bei den Besuchen von Ausstellungsflächen in den Gesellschafterhäusern zunehmend aufgehoben wurden", berichtete Heinlein.
25.06.2021

Holzmarkt: Materialengpässe abfedern

Angesichts anhaltender Lieferengpässe und in Teilen unkalkulierbarer Preissituationen bei vielen Bauprodukten hatte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier Mitte Mai Holzwirtschaft und Bauwirtschaft zu einem Runden Tisch geladen, um Handlungsoptionen zu diskutieren. Den nun vom Bundeswirtschaftsministerium den Teilnehmern zugestellten Maßnahmenkatalog begrüßt Denny Ohnesorge, Geschäftsführer des Deutschen Holzwirtschaftsrates, grundsätzlich:
25.06.2021

Messewirtschaft startet Ende Juni wieder

Nach einem Stillstand von fast acht Monaten seit Anfang November 2020 werden in Deutschland ab Ende Juni 2021 wieder Messen stattfinden. Den Anfang macht die Landes-Bau-Ausstellung Sachsen-Anhalt in Magdeburg, die im Rahmen eines Modellprojekts in kompakter Form vom 25. bis 27. Juni 2021 durchgeführt wird. Es folgen Anfang Juli als größere Messen die Publikumsmesse IBO der Messe Friedrichshafen, die Nordstil in Hamburg sowie, auch im Rahmen eines Modellprojekts, die Interiors & Lifestyle-Messe Trendset bei der Messe München. Darüber hinaus starten auf den Messeplätzen weitere Gastveranstaltungen, auch für Fachbesucher.
25.06.2021

Branchentag Holz: Positiver Buchungstrend

Der 16. Branchentag Holz des Gesamtverbandes Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) findet vom 9. bis 10. November in der Halle 8 der Koelnmesse statt. Laut dem Veranstalter haben inzwischen über 120 Aussteller einen Messestand gebucht. Somit sind bereits knapp 85 Prozent der verfügbaren Fläche vergeben. Durch das kompakte Zwei-Tages-Format, das die Netzwerkmöglichkeiten einer Messe mit einem Kongress verbindet, gilt der Branchentag Holz als zentraler Treffpunkt für die gesamte Branche Holzhandel, Holzindustrie und Dienstleister. Der GD Holz hat sich bewusst für eine physische Veranstaltung entschieden: "Nach nunmehr 1,5 Jahren Pandemie mit dutzenden ins Internet verlegten Veranstaltungen, ist der Branchentag der perfekte Auftakt für die Rückkehr zu echten vor-Ort-Veranstaltungen mit vielen persönlichen Begegnungen im Kreis der Branchenfamilie", betont Thomas Goebel, Geschäftsführer des GD Holz. "Eine sehr großzügige Hallenaufplanung, entzerrte Laufwege und weitere konsequente Maßnahmen wie ein regelmäßiger vollständiger Luftaustausch in der Halle oder auch eine umfassende Flächendesinfektion sind elementare Bausteine unseres Hygienekonzeptes, das wir in enger Abstimmung mit der Koelnmesse erarbeitet haben" führt Goebel weiter aus.
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