08.03.2022

Parkett: „Real Wood“-Kampagne informiert über Vorteile

Seit einem Jahr läuft die europaweite Image-Kampagne "Real Wood". Auf der Internetseite realwood.eu können sich Interessierte in sechs Sprachen über alle Vorteile von Parkett informieren. Initiiert wurde die Kampagne von der FEP, der Vereinigung europäischer Parketthersteller, nationaler Parkettverbände und Zulieferer der Branche. Auch der Verband der Deutschen Parkettindustrie e.V. (vdp) beteiligt sich.
07.03.2022

Obi-Gruppe stellt Geschäftstätigkeit in Russland ein

Die Obi-Gruppe stellt ihre Geschäftstätigkeit in Russland ein. Man sei tief besorgt über die tragischen Entwicklungen und Folgen des Kriegs in der Ukraine, so das Unternehmen in einer Mitteilung. "Der Krieg hat bereits massive Auswirkungen auf das Leben unzähliger Menschen und bringt unvorhersehbare Folgen für unsere Geschäftsaktivitäten", so Obi weiter. Obi Russland beschäftigt rund 4.900 Mitarbeiter in 27 Märkten und gehört zur Obi-Gruppe, die ihren Hauptsitz in Deutschland hat und Märkte in elf europäischen Ländern betreibt.
07.03.2022

AGDW: Andreas Bitter designierter Präsident

Der 232. außerordentliche Hauptausschuss der AGDW hat einstimmig für Prof. Dr. Andreas W. Bitter als designierten Präsidenten gestimmt. Bitter ist als Professor am Institut für Forstökonomie und Forsteinrichtung an der Technischen Universität Dresden tätig, er ist Vorsitzender von PEFC Deutschland, darüber hinaus war er viele Jahre Vorsitzender des Sächsischen Waldbesitzerverbandes und Präsidiumsmitglied der AGDW. Bitter ist Waldeigentümer in Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Er soll auf der 233. Hauptausschusssitzung am 4. Mai zum Vorsitzenden gewählt werden. Er folgt damit auf Hans-Georg von der Marwitz, der sein Amt im Dezember 2021 niedergelegt hat.
04.03.2022

Eurobaustoff: Verzeichnet dynamischen Geschäftsverlauf

"Trotz aller Herausforderungen und Sondereffekte hat sich das Geschäft bei unseren Gesellschaftern im Zusammenspiel mit unserem kooperationseigenen Dienstleistungscampus in 2021 weiterhin sehr dynamisch entwickelt. Dabei hat sich auch im vergangenen Jahr unsere breit aufgestellte und mittelständisch geprägte Struktur im Baufachhandel mit 452 Gesellschaftern und 1605 Standorten als sehr robust erwiesen. Ebenso ist es uns gelungen, im zurückliegenden Geschäftsjahr weiter intensiv und erfolgreich an unseren Themen, wie zum Beispiel der Digitalisierung unserer Prozesse, zu arbeiten", teilt Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Eurobaustoff-Geschäftsführung, zum Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2021 mit. In Zahlen ausgedrückt weist die Kooperation 2021 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020 einen Umsatzanstieg um 11,4 Prozent aus. Damit haben die Gesellschafter ein Einkaufsvolumen von 8,33 Mrd. Euro bei der Zentrale der Kooperation in Bad Nauheim abgerufen.
04.03.2022

Internorm: Absatz steigt, Invest erreicht Rekordwert

Die Internorm International GmbH verzeichnete im Geschäftsjahr 2021 mit einem Wachstum im Auftragseingang von fast 30 Prozent ein herausragendes Ergebnis. Der österreichische Fenster- und Türenhersteller steigerte seinen Umsatz auf 421 Millionen Euro, was einem Wachstum von mehr als 14 Prozent und somit 53 Millionen entspricht. Ein entscheidender Erfolgsfaktor für Internorm sei die 100 Prozent Made in Austria-Philosophie, wodurch die Produktion und Lieferketten während der gesamten Pandemie vollständig aufrechterhalten wurden. Bis 2024 ist ein Investitionspaket in Höhe von 160 Millionen Euro geplant.
03.03.2022

Hagebau: Holzfachmarkt feiert 40-jähriges Bestehen

Der MS-Holzfachmarkt in Wiesbaden-Nordenstadt feiert sein vierzigstes Jubiläum. Gegründet wurde das Unternehmen 1982 vom damals erst 22-jährigen gelernten Holzkaufmann Matthias Schäfer, der es auch heute noch leitet. Innerhalb von kürzester Zeit gelang es ihm, aus MS-Holzfachmarkt eine der führenden Adressen für Profis und Privatkunden im Rhein-Main-Gebiet zu machen. Heute beschäftigt das Unternehmen in Wiesbaden-Nordenstadt über 50 Mitarbeiter. 2017 bezog das Unternehmen einen neu errichteten Standort mit Holzgroß- und Einzelhandel sowie einem Werkers Welt Baumarkt.
03.03.2022

JAF: Umfassend in Lagernetzwerk investiert

Der österreichische Holzgroßhändler J. u. A. Frischeis (JAF) hat erneut umfassend in sein Lagernetzwerk investiert. Das Zentrallager für den Türenbereich nahe der Unternehmenszentrale in Stockerau wurde weitreichend modernisiert. Bereits 2018 machte der Holzgroßhändler mit dem Einsatz des 6.000 m² großen neuen Lagers in der Stockerauer Josef-Jessernigg-Straße einen Schritt in Richtung größerer Lagerkompetenz im Bereich des Innenausbaus. Als Zentrallager, das über die Grenzen Österreichs hinaus eine wichtige Versorgungsfunktion spielen sollte, hat sich das neue Lager rasch etabliert, so JAF.
02.03.2022

Destatis: Holzpreise ziehen merklich an

Die Erzeugerpreise für Produkte des Holzeinschlags in Deutschland sind im Jahresdurchschnitt 2021 insgesamt um 14,8 Prozent gegenüber 2020 gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist dies der erste Preisanstieg für Rohholz aus den Staatsforsten seit 2014. Die Preissteigerung ist zum einen auf die erhöhte Nachfrage nach Bauholz zurückzuführen, was sich auch in den Preisen für Rohholz niederschlägt. Zum anderen wurde vermehrt Schnittholz exportiert, beispielsweise in die Vereinigten Staaten von Amerika.
02.03.2022

Beaulieu: Weitere Preiserhöhungen für Fußböden

Die Beaulieu International Group (B.I.G.) kündigt weitere Preissteigerungen für ihre Marken im Bereich Bodenbeläge an, die im zweiten Quartal 2022 bzw. entsprechend Vertragsbedingungen in Kraft treten. "Wir sind bestrebt, unseren Kunden in einem Umfeld, in dem die Kosten für Dienstleistungen weiterhin erheblich steigen, Mehrwert und guten Service zu bieten. Der anhaltende Preisdruck bei Polymeren, Weichmachern, Logistik und Energie zwingt uns zu einer weiteren Anpassung unserer Listenpreise", so Wim Coppens, VP Flooring der Beaulieu International Group.
02.03.2022

Möbelindustrie behauptet sich im zweiten Pandemie-Jahr

Trotz widriger Rahmenbedingungen hat sich die deutsche Möbelindustrie im Jahr 2021 gut behauptet. Der Umsatz legte um rund zwei Prozent auf 17,5 Milliarden Euro zu und entwickelte sich damit besser als prognostiziert, melden die Verbände der deutschen Möbelindustrie (VDM/VHK). "Neben großen Auftragsüberhängen aus dem Jahr 2020 konnten die pandemiebedingten Schließungen des Möbelhandels im Frühjahr 2021 besser kompensiert werden als zu Zeiten des ersten Lockdowns Anfang 2020", so Geschäftsführer Jan Kurth. Gleichwohl habe die Branche das Vor-Corona-Niveau noch nicht wieder erreicht (2019: 17,9 Milliarden Euro Umsatz). Als Wachstumstreiber erwies sich im vergangenen Jahr das Auslandsgeschäft mit einem Umsatzplus von rund fünf Prozent auf 5,6 Milliarden Euro. Der Inlandsumsatz zog vor dem Hintergrund der langen Phase der Handelsschließungen - der zweite Lockdown währte von Mitte Dezember 2020 bis Mai 2021 - nur um 0,5 Prozent auf 11,9 Milliarden Euro an. Ein Blick auf die Beschäftigtendaten der Branche zeigt, dass in den aktuell 459 Betrieben (minus 1,9 Prozent) mit mehr als 50 Beschäftigten im Jahresdurchschnitt 79.168 Beschäftigte arbeiten (minus vier Prozent). Dieser Rückgang, heißt es weiter, sei eher auf statistische Effekte als auf eine Personalreduzierung zurückzuführen.
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