15.03.2022

Marktanteil von Fertighäusern stieg 2021 auf über 23 Prozent

Die Beliebtheit von Fertighäusern bei Bauherren in Deutschland wächst weiter. Laut amtlicher Statistik entfielen 23,1 Prozent der bundesweiten Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser im Jahr 2021 auf ein Holz-Fertighaus. Höher war der Marktanteil nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) noch nie.
15.03.2022

Digitaldruck und Klima-Bewusstsein: Korkabsatz stieg von 2019 bis 2021 um 13 Prozent

Sowohl 2020 als auch 2019 sind die Umsätze und Absatzmengen von Korkböden bei den Mitgliedern des Deutschen Korkverbandes (DKV) deutlich gestiegen. Wie es in einer Mitteilung des Verbands heißt, legten die über die Mitgleider des DKV vertriebenen Bodenbeläge mit Kork im Jahresvergleich 2021 zu 2020 insgesamt um 7,3 Prozent nach Wert sowie um 4,5 Prozent nach Volumen zu. Zum vorpandemischen Jahr 2019 liegt die Entwicklung für Kork-Bodenbeläge bei rund 17 Prozent Wert- und 13 Prozent Mengenwachstum. Den Grund für das starke Wachstum sieht der DKV bei "innovativen Produktentwicklungen, intensiven Marketinganstrengungen, der öffentlichen Sensibilisierung mit Blick auf Nachhaltigkeit, CO2-Fußabdruck und Klimawandel sowie durch Corona beförderte Zuwendung der Verbraucher auf die Verschönerung der eigengenutzten Wohnung". Laut dem Verband sei "die Talsohle insbesondere in Deutschland bei Absatz von Korkparkett und -Fertigparkett" scheinbar überwunden.
14.03.2022

Holz out, Polymer in: MMFA-Mitglieder wuchsen 2021 um 27 Prozent beim Absatz

Die weltweiten Absatzzahlen der Mitglieder des Verbandes der mehrschichtig modularen Fußbodenbeläge (MMFA) erreichten in allen Kategorien ein Wachstum von insgesamt plus 27 Prozent im Jahr 2021 gegenüber 2020. Dies teilte der Verband auf seiner alljährlichen Pressekonferenz mit. Im Gegensatz zu den Vorjahren flachte sich das Wachstum beim Absatz von Holzprodukten aller Mitglieder auf nur noch 1,6 Prozent ab, während die Absatzzahlen bei allen Polymer-Produkten einen Zuwachs von insgesamt 32 Prozent verzeichneten. Hierbei wiesen Rigid EPC- und SPC-Produkte im Vergleich zu 2020 ein Plus von 79 Prozent bzw. 30 Prozent auf.
11.03.2022

Ukraine-Krieg: Verbände erwarten "Schock in der Wertschöpfungsketten für Holzprodukte"

Der Europäische Verband der holzverarbeitenden Industrie (CEI-Bois) und die Europäische Organisation der Sägewerksindustrie (EOS) haben in einer gemeinsamen Mitteilung davon gewarnt, dass aufgrund des Ukraine-Kriegs ein "Schock in der Wertschöpfungskette für Holzprodukte zu erwarten" sei.
10.03.2022

Österreichs Fenstermarkt wuchs 2021 um 12,5 Prozent

Der österreichische Fenstermarkt wuchs im Jahr 2021 substanziell. Dies vermeldet das Markforschungsinstitut Branchenradar.com unter Verweis auf eine neue Marktstudie. So sollen die Herstellererlöse in Österreich 2021 um 12,5 Prozent gegenüber Vorjahr auf rund 971 Millionen Euro zugelegt haben. "Für die hohe Dynamik waren jedoch nicht alleine die im Durchschnitt um rund sieben Prozent steigenden Preise verantwortlich, sondern auch eine wieder erkennbar anspringende Nachfrage", schreiben die Autoren.
10.03.2022

Waldschäden in Deutschland größer als gedacht

Die Witterungsextreme der vergangenen Jahre haben in den deutschen Wäldern offenbar größere Schäden angerichtet als bisher bekannt. Das legt die Auswertung von satellitengestützten Erdbeobachtungsdaten durch Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nahe. Wie die Forschungseinrichtung gestern berichtete, wurden bundesweit von Januar 2018 bis einschließlich April 2021 auf rund 501 000 ha Wald Baumverluste verzeichnet. Das entspreche fast fünf Prozent der gesamten Waldfläche und sei damit erheblich höher als bisher angenommen, so die Wissenschaftler. Als Auslöser der Schäden würden vor allem die ungewöhnlich starken Hitze- und Dürreperioden im Beobachtungszeitraum gelten, die wiederum den Befall durch Schadinsekten begünstigt hätten.
09.03.2022

Eurobaustoff-Frühjahrstagung: Bauelemente legten 2021 um 3,7 Prozent zu

Der Umsatz der Eurobaustoff im Segment Bauelemente konnte 2021 um 3,7 Prozent gesteigert werden. Dies gab die Kooperation im Rahmen der Frühjahrstagung der Eurobaustoff-Fachgruppe Bauelemente bekannt. "Die größten Erfolge verzeichnen wir bei den Fenstern und Haustüren, von welchen wir uns gleichzeitig das größte Entwicklungspotenzial erhoffen", erläuterte Fachbereichsleiter Heiko Heinlein. Allein mit dem Potenzial an Fenstereinheiten, die renoviert werden müssten, sei die gesamte Branche die nächsten 20 Jahre ausgelastet, hieß es vor Ort. Laut Angaben der Eurobaustoff setzten zuletzt 37 Fachgruppenmitglieder 55 Prozent des gesamten Umsatzes im Fachbereich Bauelemente um.
09.03.2022

Deutsche Holzindustrie kommt gut durch die Krise

Die Deutsche Holzindustrie erwirtschaftete 2021 im Vergleich zum Vorjahr mit rund 41 Mrd. Euro ein Umsatzplus von 11,9 Prozent. "Trotz des immensen Kostendrucks und anhaltender Lieferengpässe bei vielen Materialien im letzten Jahr behauptet sich die Holzindustrie als eine robuste Branche der deutschen Wirtschaft", so HDH-Präsident Johannes Schwörer. Vor dem Hintergrund der pandemiebedingten Lieferengpässe schlug sich die volatile Preisentwicklung beim Material Holz in den Umsätzen einiger Branchen nieder. So verzeichneten die Sägeindustrie (46,2 Prozent), die Holzwerkstoffindustrie (23,7 Prozent) und die Holzverpackungsindustrie (43,7 Prozent) deutliche Umsatzsteigerungen. Die Umsätze im baunahen Bereich der Holzindustrie (3,3 Prozent) – dieser umfasst neben dem Holzfertigbau auch die Herstellung von Fenstern, Türen, Treppen und anderen holzbasierten Bauelementen – und in der Möbelindustrie (1,9 Prozent) bewegten sich dagegen nur leicht über dem Vorjahresniveau.
08.03.2022

Verband: Baumarktumsätze gingen 2021 um rund 8 Prozent zurück

2021 gingen die Umsätze der Baumarktbranche stark zurück. Wie der Branchenverband BHB auf seiner Jahrespressekonferenz mitteilte, erlösten die Bau- und Gartenmärkte in Deutschland im vergangenen Jahr 20,33 Mrd. Euro, was einem Minus von 8,2 Prozent entspricht. Auf vergleichbarer Fläche summiert sich ein Minus 9,1 Prozent. Wesentlicher ist die Zahl, wonach die diy-Branche im Vergleich zum Jahr 2019 – dem Jahr vor Ausbruch der Corona-Pandemie – mit einem Plus 4,5 Prozent über den Zeitraum von zwei Jahren ein stabiles Plus aufweist. Franz-Peter Tepaß, Sprecher des BHB-Vorstands, sprach bei der Präsentation der Zahlen denn auch von einer "sehr guten Verfassung" der Branche.
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