Die deutsche Möbelindustrie hat ihren Umsatz im ersten Quartal dieses Jahres um 16,1 Prozent auf rund 4,8 Milliarden Euro gesteigert. Dabei erzielte die Branche im Inland ein Plus von 15,6 Prozent. Im Ausland setzten die deutschen Möbelhersteller 17,1 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. Die Exportquote kletterte von 31,6 Prozent auf 32,2 Prozent.
Auf den ersten Blick gibt es für Hersteller von Bodenbeschichtungen (Industrieböden) nichts zu beklagen. Laut aktuellem Branchenradar Bodenbeschichtungen in Österreich erhöhen sich im Jahr 2021 die Herstellererlöse um 4,4 Prozent gegenüber Vorjahr auf nunmehr 32,5 Millionen Euro. Allerdings wuchsen im vergangenen Jahr einzig die Verkaufspreise. Und das nicht zu knapp. Im Schnitt lag die Teuerung bei nahezu dreizehn Prozent. Verantwortlich für den Preisauftrieb waren im Wesentlichen massiv steigende Rohstoffkosten, die von den Erzeugern so weit wie möglich an den Markt weitergegeben wurden.
Der Fenstermarkt in Deutschland wird 2022 voraussichtlich um 0,8 Prozent wachsen, im Türenmarkt wird von einem Wachstum von 1,4 Prozent ausgegangen. Im Rahmen der Fachtagung Statistik und Markt der Fachverbände Fenster + Fassade (VFF), Bundesverband Flachglas (BF), pro-K und Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB) statt, wurden diese Zahlen von Jörg Flasdieck und Christian Blanke (beide Heinze GmbH) genannt. "Die Sanierungsbereitschaft im Wohnbau wird gerade durch die aktuell gestiegenen Energiekosten und die nach wie vor vorhandenen Förderprogramme kontinuierlich wachsen. Diese Entwicklung muss durch den angekündigten Umbau der BEG-Förderung für 2023 in der energetischen Sanierung weiter gestärkt werden", betont VFF-Geschäftsführer Frank Lange.