09.10.2020

Individuelle Paletten für mehr Qualität und Sicherheit

Die Palette ist nach wie vor einer der wichtigsten und am häufigsten genutzten Ladungsträger weltweit, um Güter zu transportieren und zu lagern. Zugleich ist rund die Hälfte der jährlich 110,6 Mio. in Deutschland produzierten Paletten nicht standardisiert, teilt der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) mit. Deshalb wurde jetzt eine Palettenrichtlinie erarbeitet. Die aktuell 20 Mitglieder der 2017 gegründeten Fachgruppe HPE Certified Pallets haben sich zusammengeschlossen, um die Qualitätssicherung nicht standardisierter, individueller Paletten dauerhaft zu gewährleisten. "Im Mittelpunkt stehen dabei produkt- und versandwegspezifische Konstruktionsmerkmale der Palette für den jeweiligen Kunden inklusive statischer Berechnungen mittels der Software Pallet-Express", so Kirschner. "Mit Hilfe der in der Palettenrichtlinie definierten Grundsätze ist es möglich, jede nicht standardisierte Palette mit dem maximalen Sicherheitsstandard für die verschiedenen Kundenbranchen zu konstruieren", konkretisiert Engelbert Schulte, Vorsitzender der Fachgruppe HPE Certified Pallets. Durch kontinuierliche Mitarbeiterschulungen und regelmäßige externe Auditierungen durch unabhängige Prüfer werde zudem sichergestellt, dass sämtliche Fachgruppen-Paletten den jeweils mit den Kunden vereinbarten Spezifikationen entsprechen.
08.10.2020

HDE: Anspruch auf mobile Arbeit ist überflüssig und bürokratisch

Der Handelsverband Deutschland lehnt einen Rechtsanspruch auf mobile Arbeit bzw. Homeoffice ab. Das geplante Gesetz sei überflüssig und stelle einen tiefen Eingriff in das Weisungsrecht des Arbeitgebers dar. Auch einen Erörterungsanspruch sowie eine digitale Arbeitszeiterfassung bei mobiler Arbeit seien wegen der zusätzlichen Bürokratie strikt abzulehnen. "Die Handelsunternehmen haben aktuell genug damit zu tun, die Auswirkungen einer wieder stärker werdenden Corona-Pandemie zu bewältigen. Die Schaffung eines hochbürokratischen neuen Rechtsanspruchs auf mobile Arbeit käme da zur Unzeit", so der HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. In einem Interview am vergangenen Sonntag hatte Arbeitsminister Hubertus Heil erstmals konkrete Inhalte seines geplanten Gesetzes vorgestellt. Demnach sollen Beschäftigte u. a. einen Anspruch auf mobiles Arbeiten in Höhe von 24 Tagen pro Jahr erhalten, sofern sich die Tätigkeit dafür eignet und betriebliche Gründe nicht dagegen sprechen. Für darüberhinausgehende Zeiten ist zudem ein Erörterungsanspruch geplant.
08.10.2020

Parador erhält German Design Award 2021

Im Juni 2020 hat Parador seinen neuen Online Brand Store gelauncht. Jetzt wurde die digitale Plattform mit dem German Design Award 2021 in der Kategorie "Excellent Communications Design – Web" ausgezeichnet. Der neue Webstore sei ein Ort der Inspiration, der innovatives Design und nachhaltige Verantwortung für ein schönes Zuhause verbinde und entlang aller relevanten Kanäle mit einem inspirierenden modularen Aufbau ein überragendes Markenerlebnis schaffe, heißt es in der Jurybegründung. Mit dem neuen Store, hat das Unternehmen auf www.parador.de eine neue e-Commerce-Plattform geschaffen, die ein direktes Einkaufserlebnis für den Endkunden multioptional mit dem direkten Geschäftserfolg des Handels verbindet (einen ausführlichen Bericht finden Sie in Kürze im Holzforum 3-4/2020).
08.10.2020

EPLF: erweitert Kreis seiner Mitglieder

EPLF, der Verband der Europäischen Laminatbodenhersteller e.V., hat mit Agfa ein neues außerordentliches Mitglied. "Wir freuen uns auf einen fruchtbaren Austausch mit Agfa", so Max von Tippelskirch (Swiss Krono Group), der Vorstandsvorsitzende des EPLF. "Als Unternehmen mit einer langen Tradition in der Druckindustrie freuen wir uns, dem EPLF beizutreten und unser Fachwissen über Drucklösungen für Laminatanwendungen mit einem größeren Netzwerk von Fußbodenexperten zu teilen", sagt Marc Graindourze, Business Manager Industrial Inks bei Agfa.
08.10.2020

Cree ab sofort auch in der Schweiz

Die Nachfrage nach Gebäuden aus Holz – nachhaltig, CO2-reduziert und lokal produziert – steigt. Auch in der Schweiz verlangen Investoren und Bauherren vermehrt nach dem natürlichen Material am Bau. Daher sicherte sich die Schweizer Immobilienentwicklerin und Totalunternehmerin Losinger Marazzi die Lizenz für das Holzbausystem des österreichischen Spezialisten Cree. Gründer und CEO von Cree Hubert Rhomberg ist überzeugt von den neuen Schweizer Partnern: "Losinger Marazzi hat das gleiche Mindset wie Cree. Gemeinsam werden wir den Schweizer Markt von unserem zukunftsweisenden Holz-Hybrid-Bausystem überzeugen."
07.10.2020

Parador: Neue Leitungen für Produktmanagement und Personal

Personelle Veränderungen bei Parador: Jens Winnemöller hat zum 1. September 2020 die Leitung des Produktmanagements bei Parador übernommen. Ebenfalls neu an Bord ist Reinhard Krüger, der seit 16. September 2020 den Bereich Personal verantwortet.
07.10.2020

Holzland kündigt Liefervertrag mit Parador

Holzland hat den Lieferantenvertrag mit Parador gekündigt. Die Kooperation folge damit einem Votum ihrer Mitglieder, die sich mehrheitlich für diese Vorgehensweise ausgesprochen hätten. Zum Hintergrund: Die Parador GmbH ist im Sommer mit ihrem Brand Store online gegangen. Das, so Holzland weiter, habe zu Irritationen unter den Mitgliedern geführt. Die Kooperationszentrale initiierte aus diesem Grund eine Umfrage, um bei den Holzland-Händlern abzufragen, wie die Folgen der Online-Initiative von Parador für eine weitere Zusammenarbeit eingeschätzt werden. Dabei habe sich heraus kristallisierte, dass die Mehrheit der Holzland-Mitglieder es nicht für wirtschaftlich sinnvoll erachtet, den bestehenden Lieferantenvertrag mit dem Unternehmen aus Coesfeld weiterzuführen.
06.10.2020

Kneer-Südfenster sagt auch Teilnahme an Hybridmesse Bau 2021 ab

Kneer-Südfenster, Hersteller von Fenster- und Haustüren mit Stammsitz in Westerheim, hat die Teilnahme an der Bau 2021 komplett abgesagt. Nachdem die Bau 2021 nicht als Präsenzmesse stattfinden kann, verzichtet Kneer-Südfenster auch auf die Teilnahme an der Hybridmesse, da keine verlässlichen Prognosen über die Situation durch Covid 19 im Januar möglich seien, so das Unternehmen. "Auch weil ein rundum positives Messeerlebnis, wie wir es seit Jahren kennen, unter diesen Umständen nicht möglich ist", erklärt Geschäftsführer Florian Kneer, "nehmen wir konsequent Abstand von einer Beteiligung". Ein hybrides Format mit kompakter Ausstellungsfläche und digitalem Zusatzangebot könne man mit einem "normalen" Messegeschehen, in dem der persönliche Kontakt im Mittelpunkt steht, nicht vergleichen.
06.10.2020

ETTF: Warnt vor bürokratischen Hürden

Das Europäische Parlament diskutiert derzeit eine Verordnungsvorlage für Produkte aus entwaldungsfreien Lieferketten für den Binnenmarkt. Ziel der Vorlage ist es, weltweite Entwaldung zu stoppen, indem der Import von Produkten untersagt wird, die aus Umwandlung von Naturwäldern oder renaturierten Wäldern zum Anbau beispielsweise von Soja oder Palmöl dienen. In der Auflistung potenziell in Frage kommender Produkte ist auch Holz enthalten sowie die Maßgabe, die Regelungen der Holzhandelsverordnung (EUTR) mit einer Verzögerung von drei Jahren in die neue Verordnung zu integrieren. Die ETTF begrüßt zwar insgesamt die Initiative zum Schutz von Wäldern, lehnt aber den Bezug zum Rohstoff Holz und zur EUTR ab.
06.10.2020

HPE: Preise für Schnittholz schnellen in die Höhe

Die Schere zwischen den Rundholzpreisen und den sich mittlerweile täglich ändernden Preisen für Schnittholz geht immer weiter auseinander, meldet der HPE. "Die atemberaubende Preisentwicklung ist beunruhigend. Man fühlt sich hier eher wie bei einer Börsenrally als in einem traditionsreichen Markt mit konservativem Image", fasst Marcus Kirschner, Geschäftsführer des Bundesverbands Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V., die aktuelle Preissituation auf dem Schnittholzmarkt zusammen. "Einige Marktteilnehmer haben sogar ihre Preislisten für ungültig erklärt und machen nur noch Tagespreise." Die enorme Nachfrage und die weiterhin rasante Preisentwicklung in den USA seien für die Sägeindustrie wohl die ausschlaggebenden Gründe dafür, ihre Schnittbilder und Sortimente für den US-amerikanischen Markt anzupassen, so der HPE weiter. Dies antworteten zumindest mehr als 80 Prozent der befragten HPE-Mitglieder bei einer repräsentativen Blitzumfrage, die am 30. September mit über 112 Teilnehmern aus ganz Deutschland endete. Die Befragten gaben zudem an, dass das derzeit anfallende Kalamitätsholz nicht die gewünschte Qualität bringe. Zusätzlich verschärfe werde die Situation durch die weit verbreiteten Einschlagstopps für Frischholz. Die Folge: Brauchbares Holz für die Unternehmen, mit dem die Kundenanforderungen wie gewohnt erfüllt werden können, werde knapp.
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