09.09.2020

Deutsche Waldtage: Prominente zeigen Herz für Wald

Trockenheit, Schädlingsbefall und Stürme haben die Wälder stark geschädigt. Diese Schäden zu beheben, beschäftigt nicht nur all jene, die für und mit dem Wald arbeiten. Auch viele Menschen in Deutschland sorgen sich um die Zukunft des Waldes. Die Initiatoren der Deutschen Waldtage 2020 haben Prominente gefragt, was der Wald für sie bedeutet. Zahlreiche bekannte Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Sport, Kultur und Unterhaltung sind dem Aufruf gefolgt. Unter anderem dabei sind Fußballtrainer Felix Magath und Skisprung-Weltmeister Jens Weißflog, Musiker H.P. Baxxter, die Schauspielerinnen Julia Grimpe, Anne Schäfer und Lisa Tomaschewsky sowie Fernsehmoderatorin Susan Link und ihre Kollegen Frank "Buschi" Buschmann und Tobias Krell, alias "Checker Tobi".
09.09.2020

Velux will „lebenslang klimaneutral“ werden

Die Velux Gruppe verpflichtet sich, zukünftige CO2-Emissionen zu reduzieren und zugleich den historischen CO2-Fußabdruck des Unternehmens seit seiner Gründung im Jahr 1941 zu binden. Insgesamt, meldet das Unternehmen, handele es sich um 5,6 Millionen Tonnen CO2. Dies soll gemeinsam mit dem WWF durch Waldprojekte erreicht werden, die dabei helfen, die Klimakrise zu bekämpfen, den Verlust von Lebensräumen zu stoppen, die Artenvielfalt zu erhalten und die Lebensgrundlage für lokale Gemeinschaften zu verbessern. Dazu David Briggs, der CEO der Velux Gruppe: "Unser Planet befindet sich in einer ernsten Klima- und Naturkrise, und dies erfordert außerordentliche Maßnahmen. Im Einklang mit den Werten unseres Unternehmens sind wir bestrebt, mehr zu tun als die meisten anderen, deshalb haben wir diese neue Strategie "Lebenslang Klimaneutral" entwickelt. Wir werden unseren künftigen CO2-Ausstoß drastisch reduzieren und unsere Lieferanten auffordern, das Gleiche zu tun.
08.09.2020

Waldbesitzer fordern Honorierung der Klimaschutzleistung

Der Wald leistet einen erheblichen Beitrag zu den nationalen Klimaschutzanstrengungen. Jeder Hektar Wald absorbiert im Jahresdurchschnitt acht Tonnen CO2. Deshalb fordern die über zwei Millionen Waldbesitzer künftig eine Honorierung der Klimaschutzleistungen aus der CO2-Abgabe. "Mit dem Einstieg in eine CO2-Bepreisung ist es logisch und gerecht, dass auch die CO2-Speicherung einen Preis erhält", erklärt Max Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst NRW und Bund. Hans-Georg von der Marwitz, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer, hebt hervor: "Die Waldeigentümer bewirtschaften ihre Wälder nachhaltig und generationenübergreifend. Das ist aktiver Klimaschutz, der allen Menschen zu Gute kommt. Diese Leistung muss honoriert werden, damit die Waldeigentümer auch in Zukunft für die Stabilisierung und Klimafestigkeit der Wälder sorgen können."
08.09.2020

Stora Enso: investiert in Produktion von Brettsperrholz

Stora Enso investiert rund  79 Mio. Euro in eine neue Produktionsanlage für Brettsperrholz (CLT) in ihrem Sägewerk Ždírec in der Tschechischen Republik. Damit baut das skandinavische Unternehmen die Position als globaler Anbieter von hochwertigen, veredelten Holzelementen weiter aus. Der Produktionsbeginn ist für das dritte Quartal 2022 geplant. Die geschätzte jährliche Produktionskapazität bei Vollauslastung wird, meldet das Unternehmen, etwa 120.000 m³ betragen. Es wird erwartet, dass die Investition bei voller Auslastung der Kapazitäten einen Jahresumsatz von ca. 70 Mio. Euro erzielen wird. "Diese Investition wird unser Wachstum im Bereich des massiven Holzbaus weiter beschleunigen und unterstreicht einmal mehr unser strategisches, integriertes Konzept für Produktionswerke der Zukunft", sagt Lars Völkel, Executive Vice President der Stora Enso Wood Products Division. Der Baubeginn wird für das erste Quartal 2021 erwartet. Aktuell betreibt Stora Enso drei CLT-Produktionen mit einer Gesamtkapazität von 270.000 m³ in Gruvön, Schweden, Ybbs an der Donau und Bad St. Leonhard in Österreich.
07.09.2020

Möbelkette setzt auf Automatisierungslösung

Bohus ist Norwegens führende Möbel- und Inneneinrichtungskette. Das Unternehmen betreibt in ganz Norwegen 60 Filialen sowie einen Online-Shop. Um sich den großen Veränderungen im Handel anzupassen, investiert die Möbelkette derzeit umfangreich in innovative IT- und Netzwerklösungen sowie zukunftsweisende Lagerlogistik. Dafür hat das Unternehmen Jungheinrich mit der Errichtung eines neuen Zentrallagers in Lillestrom nahe der norwegischen Hauptstadt Oslo beauftragt. Zum Lieferumfang gehören umfangreiche Automatisierungslösungen einschließlich Palettenhochregallager, Miniload, Fördertechnik sowie Software. Die Inbetriebnahme des Lagers ist für 2021 geplant.
07.09.2020

Nach Stillstand: Messewirtschaft startet wieder

Nach fast sechs Monaten Stillstand aufgrund der Corona-Pandemie finden ab September in Deutschland wieder größere Messen für Fachbesucher und allgemeines Publikum statt, vielfach in veränderten Formaten und teilweise mit digitalen Ergänzungen. "Viele Aussteller und Besucher warten auf den Messeneustart, denn Messen werden den Branchen wieder Nachfrage-Impulse geben, durch die Präsentation von Innovationen und durch persönliche vertrauensbildende Kommunikation", erläutert Jörn Holtmeier, Geschäftsführer des Auma – Verband der deutschen Messewirtschaft, die Bedeutung des Re-Starts für die Wirtschaft. "Aussteller und Besucher zeigen durch ihre Teilnahme, dass sie sich von Messen auch unter veränderten Rahmenbedingungen hohen Nutzen versprechen", so Holtmeier weiter.
04.09.2020

Saint-Gobain beteiligt sich an Brüggemann Holzbau

Saint-Gobain beteiligt sich an der Brüggemann Holzbau GmbH & Co. KG mit Sitz in Neuenkirchen. Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörde erwirbt der Baustoff-hersteller die Mehrheit der Anteile an dem familiengeführten Traditionsunternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen. Brüggemann versteht sich als einer der führenden überregional tätigen Holzbauspezialisten im Bereich der 2D-Fertigung und im energieeffizienten Bauen.
03.09.2020

Feuerwehreinsatz bei Lignopan: Produktion startet wieder

Nach einem Brand bei dem Holzverarbeitungsunternehmen Lignopan in Pfarrkirchen, zieht Geschäftsführer Christoph Mödder eine erste Bilanz: "Unser Sicherheitskonzept ist voll aufgegangen. Dank der schnellen und umsichtigen Reaktion unserer Mitarbeiter und dem Einsatz der Feuerwehr, wurde Schlimmeres verhindert. Wir können unsere Produktion bereits am Donnerstag wieder starten." Am Mittwoch war um 8:30 Uhr ein Feuer in der Fertigung der Holzwerke ausgebrochen. Auslöser war ein technischer Defekt in der Absaugungsanlage einer Hobelmaschine. In Folge dessen bildeten sich Flammen und starker Rauch. Über dreißig Feuerwehrfahrzeuge waren an den Einsatzort gekommen. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer in der Rohrleitung schnell löschen und ein Übergreifen auf andere Anlagenteile verhindern. Ein Mitarbeiter wird derzeit noch medizinisch untersucht, um die Folgen einer Rauchgasvergiftung auszuschließen. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag. Lignopan in Pfarrkirchen ist Anbieter von Holzbauprodukten für konstruktive Zwecke. Die ehemalige Stora Enso firmiert seit März 2020 unter dem Namen Lignopan Holzwerke Pfarrkirchen. Am Standort Pfarrkirchen sind 110 Mitarbeiter tätig.
03.09.2020

HDH: Neue Struktur für technischen Ausschuss

Der Technische Ausschuss des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH-TA) wird thematisch und organisatorisch neu strukturiert. Dies wurde auf der coronabedingt virtuell durchgeführten Ausschusssitzung am 27. August 2020 von den rund 30 Teilnehmern aus den Regional- und Fachverbänden des HDH beschlossen. "Mit Blick auf eine effizientere Bearbeitung wird sich der HDH-TA weiterhin schwerpunktmäßig mit Querschnittsthemen befassen, jedoch künftig fachspezifische Themen je in einem Unterausschuss Möbel und Bau bzw. baunaher Bereich bearbeiten", so HDH-Hauptgeschäftsführer Denny Ohnesorge.
03.09.2020

Interzum sieht sich auf dem Weg in „neue Normalität“

"Wir machen uns gerade auf den Weg in die neue Normalität", so Maik Fischer, Director der Interzum über die Vorbereitungen zur weltweit größten Zuliefer- und Interior Design Messe. Vor dem Hintergrund immer wieder neu auftretender Hot Spots in Europa sowie dem weltweit anhaltenden Infektionsgeschehen gibt es eine starke Verunsicherung in der Branche. "Wir dürfen nicht darauf warten, dass alte Zeiten wiederkehren, sondern müssen zusammen zuversichtlich und mutig in die Zukunft starten", kommentiert der Director die aktuelle Entwicklung, "denn für die globale Möbelindustrie und die Interior Professionals ist die interzum 2021 essentiell, damit sie neue Impulse bekommen, innovative Produkte entdecken und so ihre eigenen Geschäfte wieder ankurbeln und ausbauen können". Um die Sicherheit der Aussteller und Besucher zu gewährleisten habe die Koelnmesse ein Konzept erarbeitet und mit den Behörden abgestimmt, in dem alle hygienischen, medizinischen und organisatorischen Maßnahmen berücksichtigt seien. Die Aussteller erwarte eine Messe mit hohem Sicherheitsstandard für alle Teilnehmer.
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