23.04.2021

Domotex Digital Days 2021 finden doch nicht statt

Die Deutsche Messe hat die für den 19. und 21. Mai 2021 geplante Digitalkonferenz der Domotex abgesagt. Mit den sogenannten Domotex Digital Days wollten die Veranstalter der Bodenbelagsbranche eine Plattform für Business und Networking bieten. Sei zu Anfang der konzeptionellen Phase der Zuspruch zu einer Digitalveranstaltung aus dem Markt noch groß gewesen, zeige sich wenige Wochen vor Veranstaltungsdatum eine gewisse "digitale Müdigkeit" in der Branche und vor allem auch der Wunsch nach dem persönlichen Austausch und der persönlichen Begegnung, so die Begründung. Darüber hinaus verzeichneten die Aussteller trotz – oder gerade wegen – der Pandemie eine gute Auftragslage. Man müsse zum jetzigen Zeitpunkt feststellen, dass trotz aller digitaler Ideen und Ansätze das Vor-Ort-Erlebnis einer Domotex nicht zu ersetzen sei. Vor dem Hintergrund habe sich die Deutsche Messe entschieden, die Digitalkonferenz im Mai abzusagen. Die nächste Domotex findet als hybride Veranstaltung vom 13. bis 16. Januar 2022 auf dem Messegelände in Hannover statt.
23.04.2021

GD Holz: Fachbereich Außenhandel neu aufgestellt

Beim Online-Außenhandelstag des GD Holz gab es auch personelle Veränderungen. Als Vorsitzender löst Jürgen Sudeck (Sudeck & Co. GmbH, Hamburg) Stephan Bührich als Vorstandsvorsitzender des Außenhandels ab. Im Fachausschuss Importsperrholz löst Peter Pieper (Fepco International) Maximilian Zumsteg (Carl Götz GmbH, Neu-Ulm) als Sprecher der Fachabteilung ab. Die beiden Fachabteilungen Importmakler & Agenten sowie Importhobelwerke werden zusammengelegt. Doppelspitze hier sind nun Peter Pagnia und Fabian Heins. Für den Fachausschuss  Überseeholz ist künftig Jan Patrick Merten zuständig.
22.04.2021

Europäische Parkettmärkte gewinnen an Dynamik

Wie der Vorstand der Europäischen Föderation der Parkettindustrie (FEP) meldet gewinnen de europäischen Parkettmärkte an Fahrt, sehen sich aber mit schwierigen Bedingungen bei der Rohstoffversorgung konfrontiert. Die europäischen Parkettmärkte waren allgemein langsam in das Jahr gestartet, mit stabilem bis leicht steigendem Verbrauch im Januar und Februar. Dieser positive Trend beschleunigt sich nun im März und April, immer noch getrieben von der Renovierung. Die Marktsituation für die ersten drei Monate des Jahres 2021 wird hier in der Regel mit dem gleichen Zeitraum des Jahres 2019 verglichen, da 2020 ein sehr spezifisches Jahr mit dem Anstieg des Covid-19 war. Die vorläufigen Ergebnisse für das erste Quartal zeigen laut FEP einen steigenden Parkettverbrauch in allen Ländern außer Spanien. Deutschland und Italien melden in den ersten beiden Monaten des Jahres stabile Verbrauchswerte, die aber bereits im März und vor allem im April ansteigen.
22.04.2021

Holzland: 18,6 Prozent Umsatzplus im ersten Quartal

Holzland hat im ersten Quartal 2021 ein Umsatzplus von 18,6 Prozent (bereinigt um 20,7 Prozent) zu verzeichnen. Das entspricht einem zentralregulierten Brutto-Umsatz von fast 275 Mio. Euro. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum lag der Umsatz von Januar bis März bei etwas mehr als 232 Mio. Euro. Wie die Geschäftsführerin Nicole Averesch in Dortmund bekanntgibt, "wurden damit sogar die Erwartungen für die ersten drei Monate dieses Jahres noch übertroffen". In Deutschland wurde der zentralregulierte Umsatz um 20,3 Prozent (bereinigt) gesteigert. Ähnlich sieht es in den Nachbarländern aus: Österreich ist mit einem Umsatzplus von 19,6 Prozent im ersten Quartal weiter auf Wachstumskurs, die Schweiz steigerte ihren Umsatz um 10,5 Prozent, Belgien um 55,7 Prozent.
22.04.2021

Bauwerk Group: Umsatz 2020 gesunken

Der konsolidierte Nettoumsatz der Bauwerk Group lag im Berichtsjahr 2020 mit 261,4 Mio. CHF um 7,1 Prozent unter Vorjahr (281,4 Mio. CHF). Bereinigt um negative Währungsdifferenzen bei Anwendung der Vorjahreswechselkurse belief sich der Umsatzrückgang auf 3,5 Prozent. Dank der in den Vorjahren eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in den Werken, kurzzeitig tieferen Materialkosten sowie den Auswirkungen der pandemiebedingt getroffenen Sparmaßnahmen und Anpassungen gelang es der Gruppe, in dem über weite Strecken von der Covid-19-Pandemie dominierten Berichtsjahr operative Margenverbesserungen zu erzielen. Das um Währungseffekte bereinigte betriebliche Ergebnis vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) belief sich hierbei auf 32,9 Mio. CHF, entsprechend einer Marge von 12,6 Prozent (Vorjahr: 10,9 Prozent).
22.04.2021

Klöckner: Bauen mit Holz ist aktiver Klimaschutz

Mit dem Wettbewerb "HolzbauPlus" wirbt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft für das Bauen mit Holz. Bundeswaldministern Julia Klöckner hat jetzt die Gewinner des Wettbewerbs für das Jahr 2020 ausgezeichnet und betont: "Die Nutzung von Holz ist aktiver Klimaschutz – denn es speichert Kohlenstoff. Prämiert wurden Objekte in den Kategorien  "Wohnungsbau Mehrfamilienhäuser", "Wohnungsbau Einfamilienhäuser", "Öffentliche und gewerbliche Bauten" sowie in der neuen Kategorie "Sonderpreis für Kindertagesstätten".
21.04.2021

HPE: Jetzt Partner des Nachhaltigkeitspreises

Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. ist seit März Partner des Deutschen Nachhaltigkeitspreises und unterstützt damit in acht Kategorien die Suche nach Höchstleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. In Zusammenarbeit mit der Bundesregierung zeichnet der Preis jedes Jahr vorbildliches soziales und ökologisches Engagement aus. "Wir freuen uns sehr, den Deutschen Nachhaltigkeitspreis unterstützen zu können", so HPE-Geschäftsführer Marcus Kirschner. "Die Partnerschaft fußt auf gemeinsamen Werten und Zielen."
21.04.2021

Masterstudiengang Holztechnik jetzt auch rein digital

Die Technische Hochschule Rosenheim bietet ab dem Wintersemester 2021/22 eine online Variante des Masterstudiengangs Holztechnik für Berufstätige an. Dabei müssen sich Studierende aber nicht auf ein rein digitales Studium festlegen, sondern haben die Möglichkeit auch vor Ort an Seminaren teilzunehmen. Empfohlen wird allen berufstätigen Studierenden eine Mischung aus Präsenz- und online-Studium, der jeweilige Umfang wird jedoch nicht starr vorgegeben, sondern kann jedes Semester individuell gewählt werden – bis hin zu einem reinen online Studium. Absolventinnen und Absolventen von Diplomstudiengängen mit mehr als 210 ECTS-Punkten können Leistungen im Masterstudium anerkannt werden, wodurch sich die Studiendauer reduziert.
20.04.2021

Jordan erhält Ausbildungssiegel „Best place to learn“

Mit dem Gütesiegel Best Place to learn wurde die W. & L. Jordan GmbH für ihre betriebliche Ausbildung ausgezeichnet und gehört damit zu den besten Ausbildungsbetrieben Deutschlands. Das Siegel wird, meldet Jordan, ausschließlich an Unternehmen vergeben, die nachweisen, dass sie junge Menschen hervorragend qualifizieren. Basierend auf einem wissenschaftlich anerkannten Qualitätsmodell werden in der Überprüfung alle wichtigen Aspekte der Ausbildung analysiert und bewertet. Ausbilder, Azubis und Ex-Azubis werden durch eine umfassende anonyme Befragung beteiligt und bilden die Grundlage für die repräsentativen Ergebnisse. In der Ausbildung bei Jordan wurden besonders der Bewerbungsprozess, das gute Lern- und Arbeitsklima, die produktive Lernzeit und die Ausbilder als Vorbilder und zentrale Ansprechpersonen hervorgehoben. Auf die Frage, was an der Ausbildung bei Jordan besonders gut gefällt, antwortete ein ehemaliger Auszubildender: "Die gute Zusammenarbeit im Team und die Wertschätzung der Kollegen als Teammitglied. Stets ein offenes Ohr der Ausbilder bzw. Führungskräfte. Man wird immer als Individuum gesehen und nicht als Teil einer Maschine, die funktionieren muss."
19.04.2021

GD Holz: Gute Beteiligung an Außenhandelstag

Sehr zufrieden waren der GD Holz mit der Beteiligung am Online-Außenhandelstag. In der Marktaussprache kam die zunehmend angespannte Situation auf den Beschaffungsmärkten zum Ausdruck. Seefracht sei teurer geworden, LKWs seien knapp und teilweise seien die Lieferketten durchbrochen. Eine Entlastung sei vorläufig nicht in Sicht.  Unklar sei auch, ob die Preise so hoch bleiben würden wie im Moment oder sich diese wieder nach unten anpassen würden. Einer der Referenten betonte, er habe in 42 Jahren keinen so starken Preisanstieg erlebt wie zurzeit. Seit April sei "Funkstille" bei vielen Hölzern.
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