10.06.2021
AGDW fordert Vorfahrt für den Rohstoff Holz
Anlässlich der Veranstaltung "Klima-Werte-Ressourcen: Holz zählt!" des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) forderte die Hauptgeschäftsführerin der AGDW – Die Waldeigentümer, Dr. Irene Seling, Vorfahrt für den Rohstoff Holz. "Mit ihrer CO2-Speicherleistung zählen Wald und Holz zu den größten Klimaschützern", sagte die Hauptgeschäftsführerin, "dieses Potenzial muss in Zukunft viel stärker genutzt werden." Schließlich verfüge Deutschland über große Holzvorräte und liege damit auf den vorderen Plätzen innerhalb Europas. Mit gezielter Förderung wie einer Holzbauquote von 50 Prozent bei staatlichen Bauaufträgen und einem reduzierten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Holz und Holzprodukte müsse der Einsatz des Rohstoffes Holz als Beitrag zum Klimaschutz gestärkt werden, so eine zentrale Forderung der AGDW an die Politik in der kommenden Legislaturperiode.
10.06.2021
Fachmesse Handwerk in Wels abgesagt
Die Fachmesse Handwerk im österreichischen Wels findet zum ausgeschriebenen Termin von 24. bis 27. November 2021 nicht statt. Aufgrund der bis dato geltenden gesetzlichen Beschränkungen für Messen und Veranstaltungen aufgrund der COVID-19 Pandemie war es bis jetzt weder für uns als Messeveranstalter noch für viele Aussteller möglich, die Veranstaltung in gewohntem und notwendigen Ausmaß vorzubereiten, teilt der Veranstalter, die Messe Wels GmbH mit. Als nächster Termin wurde der 15. bis 18. März 2023 festgelegt.
10.06.2021
TÜV: Lieferkettengesetz braucht rechtzeitige Vorbereitung
Noch ist es zwar nicht vom Bundestag verabschiedet, doch klar ist schon jetzt: Das im März vom Bundeskabinett beschlossene Sorgfaltspflichtengesetz wird für Unternehmen in Deutschland neue Kontrollpflichten mit sich bringen. Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass ab 2023 alle Unternehmen mit mindestens 3.000 Beschäftigten die Sorgfaltspflicht entlang ihrer Lieferkette wahrnehmen und menschenrechtliche und umweltbezogene Anforderungen in angemessener Weise umsetzen müssen. Wer das Gesetz nicht einhält, dem drohen empfindliche Strafen. Nur ein Jahr später, ab 2024, soll es dann für alle Unternehmen ab 1.000 Beschäftigten gelten.
09.06.2021
Metabo: Henning Jansen folgt Horst Garbrecht
Horst Garbrecht lässt seinen Vertrag als CEO von Metabo und Chief Operating Officer Europe (COO) von KOKI Holdings Europe auslaufen. "Nach der Übernahme von Metabo durch die heutige KOKI Holdings Anfang 2016 hat die stufenweise Integration von Metabo in den Mutterkonzern begonnen und seit 2019 die Zusammenführung des Geschäfts von Metabo und HiKOKI in Europa", sagt Garbrecht. "Dies habe ich vor allem seit Übernahme meiner Doppelfunktion als CEO von Metabo und COO von KOKI Holdings im Jahr 2019 aktiv begleitet. Jetzt ist diese Integration weitgehend abgeschlossen. Damit ist meine Mission erfüllt.
09.06.2021
Linvisibile Mailand eröffnet den neuen Showroom
Im Showroom, der sich in einem der wichtigsten Mailänder Design-Distrikte befindet, wird eine breite Produktpalette der Marke Linvisibile ausgestellt. Von den traditionellen Schiebetüren bis zu den Raumteilersystemen, zusammen mit den neuesten Kreationen aus Glas und den Modellen, die für schwere Verkleidungen wie Marmor, Granit und Naturstein ausgelegt sind.
08.06.2021
Richter Baustoffe übernimmt Holz Herbst
Die Richter-Unternehmensgruppe baut die Sortimentskompetenz Holz weiter aus: Unter dem Dach der Gruppe agiert jetzt auch offiziell das in Lüneburg ansässige Unternehmen Holz Herbst. Die Unternehmensgruppe der Richter Baustoffe GmbH & Co. KGaA übernehme die Geschäfte des Holzhändlers rückwirkend zum 1. Januar 2021, wie es in einer Mitteilung heißt. Der Standort werde unter dem derzeitigen Firmennamen mit der kompletten Belegschaft von mehr als 60 Mitarbeitern weiterhin bestehen bleiben.
08.06.2021
Engpässe auch bei Verbindungselementen
Der Weltmarkt für Verbindungselemente steht derzeit auf dem Kopf. Die Lieferzeiten für diese Produkte haben sich seit Anfang des Jahres verdoppelt und sogar verdreifacht und betragen bis zu zwölf Monate, wie der Fachverband des Schrauben-Großhandels (FDS) berichtet. Dabei gebe es keine Alternativen zu China, heißt es weiter. In anderen ostasiatischen Märkten wie Taiwan, Thailand oder Vietnam sind bereits die Kapazitäten erschöpft, da US-Unternehmen dort vor einigen Jahren als Reaktion auf die Schutzzölle der Trump-Administration auf chinesische Importe Ressourcen beansprucht haben. Rohstoffengpässe verschärfen die Versorgungsprobleme weiter. Zudem führen die weltweiten Logistikprobleme in der Seeschifffahrt mit Container-Engpässen und die Auswirkungen der Krise am Suezkanal dazu, dass das Wenige, was verfügbar ist, Europa nur mit Verzögerungen und Mehrkosten erreichen kann. Heimische Hersteller haben laut FDS keine freien Kapazitäten, um die Nachfrage der deutschen Industrie nach Verbindungselementen zu befriedigen.
08.06.2021
Materialengpässe in der Möbelindustrie verschärfen sich
In der deutschen Möbelindustrie spitzt sich die Versorgungssituation bei wichtigen Zulieferprodukten weiter zu. In einer aktuellen Verbandsumfrage geben rund 70 Prozent der befragten Möbelhersteller an, dass sich die Materialverfügbarkeit im Mai 2021 im Vergleich zum Vormonat nochmals verschlechtert habe. "Inzwischen ist die Produktion bei rund der Hälfte der Unternehmen aufgrund von Materialengpässen eingeschränkt, vielfach sind Produktionstage weggefallen", stellt Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der deutschen Möbelindustrie (VDM/VHK), auf Basis der Umfrage fest.
08.06.2021
JAF Gruppe: Frische Personal-Impulse auf internationalem Parkett
Die JAF Gruppe, Stockerau, stellt mit mehreren personellen Veränderungen den Geschäftsbereich Global Sales neu auf. In diesem internationalen Streckengeschäft sowie in der Niederlassung JAF Imholz in Leipzig kam es im Frühjahr 2021 zu Neubesetzungen von Verantwortungsbereichen. Seit März 2021 leitet Ralph Knör (52) die Niederlassung JAF Imholz in Leipzig. Der Vertriebsspezialist folgt Friedrich Robert Gericke nach, der wiederum in das internationale Streckengeschäft der Unternehmensgruppe wechselt.
07.06.2021
Corona-Pandemie verstärkt den Trend zu nachhaltigem Konsum
Faire und nachhaltige Produkte sind für die Deutschen während der Corona-Pandemie noch wichtiger geworden. Das ist ein zentrales Ergebnis einer repräsentativen Befragung der Unternehmensberatung McKinsey & Company unter mehr 5.000 Konsumenten in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Dezember 2020. Demnach achten 78 Prozent der Befragten beim Einkauf ganz bewusst auf plastikfreie Verpackungen, einen möglichst niedrigen CO2-Fußabdruck oder faire Arbeitsbedingungen. 51 Prozent geben an, grundsätzlich mehr für nachhaltige Produkte auszugeben als vor der Pandemie. In Österreich und der Schweiz sagen dies jeweils 48 Prozent der Teilnehmer. Jeder Zweite in Deutschland gibt an, neue Produkte bewusst auszuwählen, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. 27 Prozent sparen sogar bewusst in anderen Bereichen, um sich nachhaltige Produkte leisten zu können.