Ein vom Bundeslandwirtschaftsministerium gefördertes Verbundvorhaben stößt den Umbau der Versorgungskette Holz an, um eine Verlagerung von der Straße auf die Schiene zu bewirken. Bis in die 1960er Jahre wurden laut Ministeriumsangaben noch 25 Prozent des Holzfrachtverkehrs von der Bahn gestemmt. Der Konkurrenzdruck durch LKW führte dazu, dass der Anteil der Bahn schwand – auf heute nur noch ein Prozent. Forscher der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg wollen zusammen mit den Bayerischen Staatsforsten und der DB Cargo Logistics, einer Tochter der Deutschen Bahn, ein Logistikkonzept erarbeiten, das den Transportanteil der Bahn wieder erhöht. In dem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Vorhaben soll dazu die Versorgungkette Holz durch den Einsatz von Informationstechnik verbessert werden. Forst, LKW- oder Bahntransport und Holzindustrie sollen dabei so digital vernetzt werden, dass künftig immer das effizienteste Transportkonzept ermittelt und eingesetzt werden kann, statt das Holz über hunderte Kilometer mit dem LKW über die Straßen zu verfrachten.
Eurobaustoff erzielte per Ende 30. Juni in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres ein Umsatzplus, das kumuliert um 16 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum Januar bis Juni 2020 ausfällt. Damit haben die 454 Gesellschafter ein Einkaufsvolumen von 4,2 Mrd. EUR abgerufen. "Das ist für uns auf den ersten Blick ein tolles Ergebnis", sagt Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Eurobaustoff Geschäftsführung zu den Zahlen, "aber wir dürfen die externen Faktoren nicht unberücksichtigt lassen, die unser Geschäft und die dahinterstehenden Zahlen derzeit stark beeinflussen." Dazu zählen laut Kern die derzeitigen Lieferengpässe in vielen Warenbereichen und damit verbunden, steigende Preise.
Die Verknappung der Baustoffe und extreme Preissteigerungen machen derzeit auch der Holz-/Holz-Alufensterbranche das Leben schwer. Wie können Unternehmen damit umgehen? Wie wirkt sich das auf die Verträge aus? Der Bundesverband ProHolzfenster (BPH) beschäftigte sich damit im Juli im Rahmen einer Online-Veranstaltung mit Dr. Burkhard Siebert, Rechtsanwalt und Hauptgeschäftsführer beim Bauindustrieverband Hessen-Thüringen.
Kleine und mittelständische Unternehmen erhalten bei ihrer Teilnahme als Aussteller auf deutschen internationalen Messen in diesem Jahr finanzielle Unterstützung. In Zusammenarbeit mit dem AUMA – Verband der deutschen Messewirtschaft hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) jetzt ein entsprechendes Förderprogramm aufgesetzt. Damit will die Bundesregierung gezielt das Exportmarketing der Unternehmen hierzulande stärken und fördern. Das Programm startet im Oktober 2021 und soll bis Ende 2022 laufen.
Corona hat einen erheblichen Einfluss auf das Informations- und Kaufverhalten der Handwerker. Nur 20 Prozent der Befragten zeigen sich unbeeindruckt von der Pandemie. Das ist ein Ergebnis der Handwerkerbefragung "Handwerker im New Normal – Wie wirkt sich Corona auf die Kundenansprache aus?", die das Marktforschungsunternehmen Konzept & Markt in Zusammenarbeit mit dem Dähne Verlag veröffentlicht hat.