23.02.2026
Holzindustrie: Umsatz sinkt um 1,5 Prozent
Die deutsche Holzindustrie hat 2025 erneut weniger umgesetzt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag der Branchenumsatz um 1,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) fordert weitreichende Maßnahmen zur Belebung der Baukonjunktur.
HDH-Hauptgeschäftsführer Dr. Denny Ohnesorge sieht die Branche in einer Übergangsphase. „Die extrem hohen Rückgänge der vergangenen Jahre haben sich spürbar abgeschwächt“, sagt er. Für einen Umschwung muss die Baukonjunktur anziehen. Erste positive Signale kommen aus dem Bereich der Baugenehmigungen. Eine durchgreifende Erholung erwartet der Verband erst im Jahr 2027.
Die Möbelindustrie litt weiter unter der rückläufigen Zahl der Baufertigstellungen und der hohen Sparquote der privaten Haushalte. Im baunahen Bereich verbesserte sich die Lage im Jahresverlauf. Nach dem Einbruch der vergangenen zwei Jahre stieg die Zahl der Baugenehmigungen im Ein- und Zweifamilienhausbau in den ersten elf Monaten 2025 um 14,4 Prozent. Im Mehrfamilienhausbau nahm sie um 8,9 Prozent zu.
Der Umsatzrückgang spiegelt sich auch in den Strukturen der Branche. Die Zahl der Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten sank um 3,4 Prozent auf 861. Die Beschäftigtenzahl verringerte sich ebenfalls um 3,4 Prozent auf 139.989.
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