24.01.2024

Mischbauweise aus Holz und Stahlbeton wird massentauglich

H2X, ein Gemeinsames Unternehmen der Baywa AG und der brüderl. Gruppe aus Traunreut will das Beste aus zwei Welten verbinden: Holz und Beton. Durch die Kombination von industriell vorgefertigten Massivwänden aus Brettsperrholz und Stahlbetondecken entstehen tragende Konstruktionen, mit denen problemlos mehrgeschossige Gebäude errichtet werden können. Das Brettsperrholz ersetzt dabei Beton oder Mauersteine – Baustoffe, die in der Herstellung mehr Energie und Ressourcen verbrauchen als Holz. H2X hingegen steht für eine ökologischere und klimafreundlichere Bauweise. Das Angebot richtet sich an Bauunternehmen, die traditionell im Massivbau beheimatet sind, also vor allem mit Stahlbeton, Ziegel oder beispielsweise auch Kalksandstein bauen. "Mit H2X transformieren wir das traditionelle Bauwesen. Unser System ist nachhaltig, skalierbar und erschwinglich für alle. Die Mischbauweise aus Holz und Stahlbeton wird damit massentauglich", sagt Steffen Mechter, Leiter des Geschäftsbereichs Bau der Baywa AG, die H2X gemeinsam mit der brüderl. Gruppe aus Traunreut gegründet hat.
24.01.2024

Update für das Siegel „Top-Ausbildungsbetrieb“

Die guten Ausbildungsleistungen von Innungsbetrieben hervorheben – das ist das Ziel des Ausbildungssiegels "Top-Ausbildungsbetrieb". Vor über zehn Jahren hat der Fachverband Tischler NRW diese Initiative ins Leben gerufen, um die Qualität der Ausbildung insgesamt zu steigern. Mit dem Siegel können Innungsbetriebe in NRW deutlich machen, dass sie sich für eine qualifizierte Ausbildung stark machen. Mit dem Start ins neue Jahr wurde das "Top Ausbildungsbetrieb"-Siegel nun modernisiert – mit neuen Kriterien, mehr Transparenz und einem neuen Design. Die Ausbildung neuer Fachkräfte ist ein zentraler Baustein für die Zukunft des Tischlerhandwerks. In den vergangenen zwei bis drei Jahren ist es gelungen, die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse gegenüber den Vorjahren leicht zu steigern. Insgesamt werden in NRW derzeit über 4.500 junge Menschen zu Tischlerinnen und Tischlern ausgebildet. "Um auch weiterhin genügend Nachwuchskräfte zu finden, gilt es, die Ausbildungsleistung der Betriebe und den Beruf insgesamt noch weiter in den Vordergrund zu rücken", sagt Michael Bücking, Geschäftsführer von Tischler NRW.
23.01.2024

DHWR: Erwin Taglieber neuer Sprecher

Die Mitglieder der Plattform Forst & Holz haben auf ihrer Sitzung am 18. Januar den Präsidenten des Deutschen Holzwirtschaftsrats (DHWR), Erwin Taglieber, zu ihrem Sprecher gewählt. Taglieber übernimmt das Amt von Georg Schirmbeck, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrats (DFWR), der turnusgemäß stellvertretender Sprecher wird.
23.01.2024

Moso: Umzug in neue Räumlichkeiten

Moso International B.V. ist drei Jahre nach Brand, bei dem das Firmengebäude völlig zerstört wurde, an seinen ursprünglichen Standort zurückgekehrt. Der neue Komplex beherbergt sowohl die Büroräume für die Verwaltung als auch das Lager für die Bambusprodukte für den Innen- und Außenbereich. "Wir freuen uns, nach dem Brand und nach einer schwierigen Zeit der Erholung an unseren ursprünglichen Standort in Zwaag zurückzukehren", sagte René Zaal, CEO von Moso. "Der Umzug in die neuen Räumlichkeiten ist ein wichtiger Schritt in der weiteren Entwicklung und dem Wachstum des Unternehmens."
23.01.2024

Surteco: Neuer Leiter bei Unit Edgeband

Antonio Cardona wurde mit Wirkung zum 1. Januar dieses Jahres zum neuen Leiter des Business Unit Edgeband ernannt. Cardona wird Fredy Hiltmann ersetzen, der im September 2023 seinen Rücktritt von Surteco angekündigt hat. Cardona ist derzeit Mitglied des Executive Committee der Proadec-Gruppe und Mitglied der Geschäftsführung von Proadec Brasilien und Chapacinta Mexiko, die beide Teil der Surteco-Gruppe sind. Während seiner beruflichen Laufbahn war er international tätig und leitete unter anderem die Durchführung großer internationaler Projekte sowie Betriebs- und Vertriebsaktivitäten in Europa, Asien und Nordamerika. Hiltmann war im Dezember letzten Jahres von seiner Funktion zurückgetreten.
22.01.2024

Digital Bau: Zirkuläres Bauen im digitalen Zeitalter

Die Digital Bau 2024, die von 20. bis 22. Februar 2024 in Köln stattfindet, rückt gemeinsam mit Ausstellern und Fachforen das zirkuläre Bauen in den Mittelpunkt. Thema ist der Wertstoffkreislauf zur Bestandserhaltung und umfassenden Wiederverwendung von Ressourcen.
19.01.2024

IHD startet neues Forschungsprojekt

Sowohl Möbelfronten als auch Fußböden werden häufig im Schichtaufbau hergestellt, wobei mit Imprägnierharzen getränkte Dekorpapiere zum Einsatz kommen. Hier werden zumeist Harze auf Basis von Melamin & Formaldehyd eingesetzt. Nachteil dieser Systeme ist der hohe Anteil an Formaldehyd, der die Anwendung zunehmend erschwert. Aufgrund dieser Herausforderungen wurden erste alternative Produkte auf Basis von Polyurethan-Dispersionen am Markt präsentiert. Trotz vieler Vorteile ist der Marktanteil im Vergleich zu MF-Systemen nur gering, was an dem deutlich höheren Preis liegt. Ein Nachteil der PUD-Systeme liegt in der Anwesenheit von Isocyanaten und der damit einhergehenden hohen Toxizität vor der Härtung sowie der hohen Reaktivität mit Wasser. Für wässrige Tränkharze sind mit solchen Systemen keine vollständigen Papiertränkungen möglich, da die in Dispersion vorliegenden Polymerpartikel eine zu hohe mittlere Größe aufweisen, um das Papier zu durchdringen (Filtereffekt). Isocyanat- und Formaldehyd-freie Poly(hydroxy)urethane werden bei der Härtung nicht durch Wasser gestört und sollen im vorliegenden Projekt als echte Alternative zu MF- und PUD-Tränkharzen untersucht bzw. entwickelt werden. Die Ziele des am IHD (Institut für Holztechnologie Dresden) neu gestarteten Forschungsprojektes Bio-Harz sind: die Entwicklung von wässrigen, biobasierten, Isocyanat- und formaldehydfreien Poly(hydroxy)urethan-Tränkharzen, die Validierung der PHU-Tränkharze unter Applikationsbedingungen und Anteil nachwachsender Rohstoffe ≥ 75 Prozent sowie die Ausarbeitung der Voraussetzungen für das Upscaling in den technischen Maßstab.
18.01.2024

Frank Wilhelm verstärkt Geschäftsführung von Scheerer

Der Gartenholzhersteller Scheerer aus Behren in der Lüneburger Heide hat die Geschäftsleitung erweitert: Seit dem 1. Januar 2024 ist Frank Wilhelm (52) alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Erich Scheerer GmbH. In dieser Position unterstützt er den Inhaber und Geschäftsführer Andreas Scheerer bei der Leitung und Weiterentwicklung des Unternehmens. Holzprofi Frank Wilhelm verfügt über jahrzehntelange Branchenerfahrung: Als gelernter Holzkaufmann und Betriebswirt (FH) hatte er leitende Positionen im Holzfachhandel inne; bis 2023 war er bei einem großen europäischen Holz- und Imprägnierwerk als Verkaufsleiter für den deutschen Markt verantwortlich. Bei Scheerer wird er sich zunächst auf den deutschlandweiten Vertrieb konzentrieren.
18.01.2024

Übernahme FGV durch Hettich vollzogen

Die Anfang September angekündigte Übernahme der FGV Gruppe durch die Hettich Gruppe ist formell vollzogen. Neben den erforderlichen Genehmigungen durch die Kartellbehörden wurden alle weiteren Abschlussbedingungen für die Übernahme erfüllt. FGV und Hettich gestalten nun gemeinsam ihre Zukunft in der Möbelbeschlagsindustrie. "Wir sind zwei Familienunternehmen mit insgesamt mehr als 200 Jahren Erfahrung", sagt Jana Schönfeld, Geschäftsführerin der Hettich Gruppe. "Und zusammen sind wir nun mehr als 9.000 Kolleginnen und Kollegen in aller Welt." "Hettich und FGV werden einander mit ihren Stärken ergänzen, um die bestehenden Geschäftsaktivitäten kontinuierlich weiterzuentwickeln und ihren Kunden noch bessere Mehrwertlösungen anzubieten", betont Dr. Andreas Hettich, Gesellschafter und Beiratsvorsitzender der Hettich Gruppe, die nun zu 100 Prozent Gesellschafter der FGV Gruppe ist. Innerhalb des Gesamtunternehmensverbundes der Hettich Gruppe werden Hettich und FGV als Marken und Unternehmen eigenständig bleiben. Die Kunden beider Unternehmen behalten ihre vertrauten Ansprechpartner.
18.01.2024

Baugenehmigungen für Wohnungen stark rückläufig

Im November 2023 wurde in Deutschland der Bau von 20.200 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt Destatis auf Basis teilweise geschätzter Ergebnisse mitteilt, waren das 16,9 Prozent oder 4.100 Baugenehmigungen weniger als im November 2022. Von Januar bis November 2023 sank die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 25,9 Prozent oder 83.200 auf 238.500 genehmigte Wohnungen. In den Ergebnissen sind sowohl die Baugenehmigungen für Wohnungen in neuen Gebäuden als auch für neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten.
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