05.08.2020

9.000 m² Bodenbeläge: Hornbach plant neues Fachhandelskonzept Bodenhaus

Hornbach arbeitet aktuell an einem neuen Fachhandelskonzept für Bodenbeläge, das nach aktueller Planung zu Ende dieses Jahres in Berlin mit einem ersten 9.000 m² großen Markt an den Start gehen wird. Wie Konzernsprecher Florian Preuß mitteilte, handelt es sich dabei um ein "komplett neues Konzept", das bereits seit längerem in der Vorbereitung ist und unter dem Namen Bodenhaus firmieren wird. Andeutungen über ein neues Handelskonzept hatte es bereits auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens Ende Mai gegeben. Das Sortiment soll Fliesen, Parkett, Laminat, Vinyl und Terrassenbeläge umfassen.
04.08.2020

Aspecta ergänzt Label um embodied Carbon

Aspecta, ein Geschäftsbereich von HMTX Industries, hat als erster internationaler Hartboden-Hersteller die Angaben auf dem Declare-Label seiner Bodenbeläge um "embodied carbon" erweitert. Das Label gibt Auskunft über die Inhaltsstoffe von Bauprodukten und ist vergleichbar mit dem Nährwert-Etikett für Lebensmittel. Mit diesem Schritt leiste die globale Bodenbelagsmarke Pionierarbeit, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Da das "embodied carbon", eine Komponente des CO²-Fußabdrucks eines Gebäudes ist, ziehen Architekten und Planer diesen Wert bei der Materialauswahl zunehmend mit ein.
04.08.2020

Amazonas-Regenwald schrumpft weiter

Die Entwaldung im Amazonas ist in den ersten sechs Monaten des Jahres auf einen zehnjährigen Höchststand geklettert, meldet der WWF. Insgesamt rund 3.000 Quadratkilometer Wald seien von Januar bis Ende Juni 2020 zerstört worden. Ebenfalls in die Höhe schnellte die Zahl der Brände. Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland, kommentiert: "Waldbrände und Abholzung haben im Amazonas solche Ausmaße erreicht, dass es für den größten Regenwald der Erde mittlerweile ums nackte Überleben geht. Die Waldbrandsaison hat erst begonnen und die Zahlen deuten darauf hin, dass 2020 das katastrophale letzte Waldbrandjahr noch in den Schatten stellen wird. Wir eilen von einem Zerstörungsrekord zum nächsten."
03.08.2020

HEF reagiert mit einem Faktencheck auf Kritik

Die Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung, der Artenschutz im Wald und der Beitrag der Holzenergie zum Klimaschutz werden von Kritikern zunehmend in Frage gestellt. In einem Faktencheck antwortet der Holzenergie-Fachverband Baden-Württemberg (HEF) nun auf gängige Kritikpunkte an der Nutzung von Holz. Damit will der Verband zur Versachlichung der Debatte beitragen. In seinem nun veröffentlichten Faktencheck zeigt der HEF unter anderem, dass die Holzvorräte in Baden-Württembergs Wäldern bei der derzeitigen Bewirtschaftung jährlich um 13 Prozent wachsen, es keine Konkurrenz zwischen der stofflichen und der energetischen Nutzung gebe und durch den Ersatz fossiler Brennstoffe wie Erdgas und Erdöl große Mengen Treibhausgasemissionen eingespart würden. Für die anstehende Wärmewende sei Holzenergie nach Ansicht der Dachorganisation Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg (Plattform EE BW) daher eine tragende Säule und müsse weiter auch für eine nachhaltige Energieerzeugung genutzt werden.
03.08.2020

Graf weiht Bürogebäude in Holz-Modulbauweise ein

Die Graf-Gruppe hat neben dem Verwaltungsgebäude in Teningen auf 280 m² Grundfläche ein neues Gebäude in Holz-Modulbauweise erstellt. Auf drei Geschossen sind zunächst Arbeitsplätze für 33 Beschäftigte und Besprechungsräume entstanden. Trotz der Einschränkungen während der Corona-Pandemie ist das Gebäude in nur vier Monaten errichtet worden. Möglich wurde dies durch die zeitsparende Modulbauweise. "Graf steht für eine ressourcenschonende Produktion und Umweltprodukte. Deshalb war es selbstverständlich, Büroflächen zu schaffen, die nachhaltig bei den Baumaterialien und im Betrieb sind", betont Inhaber und Geschäftsführer Otto P. Graf. Die Holz-Modulweise reduziert den CO2-Ausstoß beim Bau gegenüber herkömmlichen Gebäuden den Angaben zufolge um etwa 25 Prozent. Die Energie zum Heizen und Kühlen wird in einer Luft-Wärmepumpe erzeugt, die Wärme wird über Niedrigenergieheizkörper abgegeben. Das südbadische Unternehmen hat in den vergangenen zehn Jahren den Umsatz auf nunmehr 120 Mio. Euro verdoppelt, zudem wurden im gleichen Zeitraum rund 350 neue Mitarbeiter eingestellt, der Großteil davon am Stammsitz in Teningen bei Freiburg.
31.07.2020

Gewerkschaft kritisiert Bauüberhang

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) hat das Rekordhoch beim Bauüberhang in Deutschland kritisiert. Seit mehr als zwei Jahrzehnten habe es keine höhere Zahl von genehmigten, aber noch nicht gebauten Wohnungen gegeben. "In Wohnungen auf dem Papier kann aber keiner wohnen. Mittlerweile gibt es 740.0000 davon. Es ist höchst Zeit, dass die Baufirmen die genehmigten Projekte jetzt auch realisieren", sagte IG Bau-Chef Robert Feiger. Damit könne die Baubranche nicht nur ihren Beitrag im Kampf gegen die Wohnungsnot leisten, sondern auch mit dickem Auftragspolster wirtschaftlich sicher durch die Corona-Krise gehen.
31.07.2020

Der Projektleiter der Messe Bau orientiert sich neu

Der Projektleiter der Messe Bau, Mirko Arend, hat die Messe München verlassen. Arend leitete bei der Messe München von 2005 bis 2010 die Abteilung Marktforschung und übernahm ab 2007 zusätzlich die Leitung der Abteilung New Business Development. Im April 2010 wechselte er als Projektleiter der Bau in den Geschäftsbereich 4. Zu seinen Aufgaben gehörten unter anderem die konzeptionelle und strategische Weiterentwicklung der Veranstaltung. Hier half ihm besonders seine langjährige Erfahrung und Expertise beim Marktforschungsinstitut GfK Marktforschung. Seine Aufgaben übernehmen vorerst Markus Sporer, stellvertretender Projektleiter der Bau, sowie Matthias Strauss, Projektleiter der Bau China und der Digital-Bau für das Bau-Cluster.
30.07.2020

Egger: Stabiles Jahresergebnis 2019/2020

Die Egger-Gruppe erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 / 2020 einen Umsatz von 2,832 Mrd. Euro (minus  0,4 Prozent zum Vorjahr) und ein EBITDA von 424,4 Mio. Euro (minus  0,1 Prozent zum Vorjahr).
29.07.2020

Fußbodenhersteller erhöht Lieferketten-Transparenz

Die Diskussion um das Lieferkettengesetzt ist in den vergangenen Tagen wieder lauter geworden. Debattiert wird, in wie weit es möglich ist, Unternehmen für das Verhalten Dritter verantwortlich zu machen, also von Zulieferern und Handelspartnern. Ein Beispiel wie es gehen kann, zeigt HMTX Industries, Muttergesellschaft von Aspecta BV. Als weltweit erstes Unternehmen hat der Bodenbelagshersteller im Juni das Just 2.0-Label erhalten. Auch die Partnerunternehmen in China sind nach dem Just-Label zertifiziert. Zudem sind alle Bodenbeläge nach BES 6001 zertifiziert. Mit der Teilnahme am Just-Programm sowie mit der Zertifizierung der Bodenbeläge nach BES 6001 will HMTX einen Beitrag leisten, das Bewusstsein für weltweit sozialgerechte Arbeitsbedingungen und Umweltschutz zu stärken. Die gesamte HMTX Gruppe mit Aspecta, Teknofoor, Metrofloor, Vertex und Halstead New England hat im Juni das Just-Label für soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit erhalten. Das Unternehmen hatte mit dem Bewertungsprozess begonnen, nachdem es für seine chinesischen Geschäftspartner Elegant Home Tech-Co. Ltd. und Yihua Rundong New Material Co. Ltd. das Just 1.0 Label im Jahr 2018 realisiert hatte.
29.07.2020

EHI: Milliardenschäden durch Inventurdifferenzen

Obwohl sie 2019 wieder Milliarden in Prävention und Sicherheitsmaßnahmen investierten – Handelsunternehmen müssen enorme Inventurdifferenzen in Kauf nehmen: "4,4 Milliarden Euro entgingen 2019 dem Handel durch Diebstähle und organisationsbedingte Verluste – das sind rund fünf Prozent mehr als im Vorjahr", kommentiert Frank Horst, Sicherheitsexperte vom EHI die Ergebnisse der aktuellen Studie "Inventurdifferenzen im deutschen Handel 2020". "Rein statistisch gesehen wird durch jede Person in Deutschland ein Warenwert von knapp 30 Euro pro Jahr gestohlen."
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