16.03.2021

Auch Käferholz nachhaltiges Material für den Holzbau

Umwelteinflüsse und Schädlinge setzen dem Wald in Deutschland zu – dies geht aus dem aktuellen Waldzustandsbericht der Bundesregierung hervor. Doch es ist ein Mythos, dass das Holz borkenkäferbefallener Bäume ein Rohstoff minderer Qualität sei, so das Kuratorium proHolz Bayern in einer Pressemitteilung. Käferholz verfüge über nahezu identische Eigenschaften wie herkömmliches Schnittholz und sei als Material im Holzbau uneingeschränkt zulässig.
15.03.2021

Eurobaustoff: Fachgruppe Bauelemente erfolgreich

Natürlich ist eine Videokonferenz im Vergleich zu einer Fachgruppentagung vom Format der Kooperation Eurobaustoff blutleer. Doch angesichts all der positiven Nachrichten von Umsatzsteigerungen und neuen Vertriebsmaßnahmen, die Fachbereichsleiter Heiko Heinlein und sein Team präsentieren konnten, waren die Spezialisten der Fachgruppe Bauelemente trotz aller Widrigkeiten der Pandemie sehr zufrieden, als sie die Online-Tagung Ende Februar verließen. Nachdem die Mitglieder des Fachgruppenausschusses Ende Februar nun bereits zum zweiten Mal online getagt und dabei den Fahrplan für 2021 gemeinsam festgelegt hatten, war es für die gesamte Fachgruppe Bauelemente eine Premiere. Insgesamt rund 35 Mitglieder aus dem Kreis der Fachgruppe konnte Heiko Heinlein vor laufender Kamera begrüßen: "Wir waren die Letzten, die 2020 noch live tagen konnten und wollten in diesem Jahr auch wieder die Ersten sein. Leider hat die anhaltende Pandemie uns einen Strich durch die Rechnung gemacht." So verzichtete der Fachbereichsleiter auf den interaktiven Part der Tagung und konzentrierte sich allein auf eine informelle Sitzung mit optimistischen Botschaften. Heinlein berichtete über das erfolgreich abgeschlossene Jahr 2020 der Eurobaustoff gesamt sowie des Fachbereichs in den Produktbereichen Innentüren, Stahl, Fenster und Haustüren sowie Treppen unter der Verantwortung der Produktmanager Tobias Margraf und Marc Becher. Trotz des teilweise harten Lockdowns konnte der Fachbereich Bauelemente seine Umsätze im Jahr 2020 um mehr als 10 Prozent steigern. Die Fachgruppe Bauelemente steigerte die zentral fakturierten Umsätze sogar um mehr als 13 Prozent und ist somit für deutlich über die Hälfte der Umsätze im Fachbereich Bauelemente verantwortlich.
15.03.2021

CLT-Platten: Neue Produktionsstätte in Russland

Das Area XL steht bei der offiziellen Eröffnung der ersten Produktionsstätte für die Herstellung von CLT-Platten in Russland im Mittelpunkt. Im Rampenlicht steht dabei die Sokol-Segezha Group und SCM als technologischer Partner.  Der neue Produktionsbetrieb des auf die Herstellung moderner Hausbaumaterialien spezialisierten Unternehmens liegt in Sokol in der Region Wologda. Dort steht auch das Area XL, das neue CNC-Bearbeitungszentrum mit fünf Achsen, das von SCM für die industrielle Fertigung von großformatigen CLT-Platten entwickelt und hergestellt wurde. Der neue  Gigant für die Holzbauindustrie, der in die Produktionsanlage integriert ist, zog mit seinem großen Potenzial die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. In der Tat ermöglicht die Maschine die Herstellung von Bauelementen für Holzgebäude aus verleimten Platten durch verschiedene Bearbeitungen, wie den Schnitt von Fenstern und Türen und das Bohren von Öffnungen für Steckdosen und Verkabelung. Somit muss das Holzgebäude lediglich montiert werden, was die Bauzeit erheblich verkürzt.
15.03.2021

Trend zu Sicherheitstüren ungebrochen

Angeschoben von einer hohen Wohnbauproduktion wuchs der Markt für industriell erzeugte Haus- und Wohnungstüren auch im vergangenen Jahr robust. Laut aktuellem Branchenradar Haus- und Wohnungstüren in Österreich erhöhten sich die Herstellererlöse im Jahr 2020 um 3,9 Prozent gegenüber Vorjahr auf insgesamt 205,5 Millionen Euro. Davon entfielen etwa 130,1 Millionen Euro auf Haustüren und rund 75,4 Millionen Euro auf Wohnungstüren. Haustüren werden zu neunzig Prozent in Eigenheimen, Wohnungstüren zumeist im Geschoßwohnbau montiert. Für das beschleunigte Wachstum sorgte im vergangenen Jahr vor allem das anziehende Preisniveau; nicht zuletzt, weil deutlich mehr Sicherheitstüren nachgefragt wurden als im Jahr davor. Bekanntlich kann der Preis einer Sicherheitstüre, abhängig von der Widerstandsklasse, bei mehr als dem Doppelten einer Türe ohne Einbruchschutz liegen. Infolge stieg der Umsatz mit Sicherheitstüren um 4,4 Prozent gegenüber Vorjahr und damit deutlich rascher als der Markt für ungesicherte Haus- und Wohnungstüren (2,6 Prozent gegenüber Vorjahr). Unerwartet dynamisch entwickelte sich insbesondere das Geschäft mit Türen der Widerstandsklasse RC 4. Im Jahresabstand erhöhte sich der Herstellerumsatz ohne Montageerlöse um mehr als das Zweifache auf insgesamt 8,5 Millionen Euro. Bei Haustüren sorgten darüber hinaus auch die Anteilsgewinne von Türen aus Holz sowie Aluminiumverbund für einen erkennbaren Preisauftrieb. Der Absatz von Haustüren aus Kunststoff sank um mehr als fünf Prozent gegenüber Vorjahr. Auch im laufenden und kommenden Jahr erwartet Branchenradar.com Marktanalyse einen robust wachsenden Markt, der 2021 bei Wohnungstüren durch nachlaufende Preiserhöhungen infolge stark anziehender Herstellkosten zusätzlich befeuert wird.
12.03.2021

Eurobaustoff: Profi-Wissen „Sockel im Holzbau“

Je mehr gewerkeübergreifend gebaut wird, desto mehr sind auch die Allrounder unter den Handwerkern auf Fachwissen angewiesen. So hat die Bad Nauheimer Kooperation jetzt das Profi-Wissen "Sockel im Holzbau" neu aufgelegt. "Dank der kompetenten Zusammenarbeit mit den Kollegen aus der Zentrale und Autor Dipl.Ing Holger Meyer werden die Hefte in der Branche sehr geschätzt und entsprechend nachgefragt", weiß Magnus Vogt, Fachbereichsleiter Vertrieb Holz. Die jüngste Publikation ist bereits das zehnte seiner Art in Sachen Holzbau.
12.03.2021

Steico erhöht Produktionskapazitäten

Steico reagiert auf die stark steigende Nachfrage nach ökologischen Dämmstoffen. Durch fortlaufende Investitionen werden bereits ab März 2021 deutlich erweiterte Produktionsmengen zur Verfügung stehen, meldet das Unternehmen. Bei flexiblen Dämmstoffmatten (Steicoflex) konnte die Produktionskapazität konzernweit um 45 Prozent gesteigert werden. Die Kapazitäten bei Holzfaser-Einblasdämmung (Steicozell) konnten um 100 Prozent gesteigert werden, bei Zellulose-Einblasdämmung (Steicofloc) um 50 Prozent. Darüber hinaus konnten seit Anfang 2020 auch die Kapazitäten bei stabilen Holzfaser-Dämmplatten aus dem Trockenverfahren um mehr als 15 Prozent gesteigert werden.
12.03.2021

Verbraucher küren Osmo zur „Top Marke Garten 2021“

Die Osmo Holz und Color GmbH & Co. KG wurde erneut zur "Top Marke Garten 2021" in der Kategorie Holzzäune gewählt. Vergeben wird der Preis von "Testbild" in Zusammenarbeit mit dem Statistikunternehmen Statista. Dazu wurden über 5.000 Gartenfans zu ihren Erfahrungen befragt. Im Fokus standen die sechs Einzelkriterien Qualität, Langlebigkeit, Preis/Leistung, Design, Montage/Handhabung sowie Umwelt und Nachhaltigkeit. Bereits zum zweiten Mal in Folge, meldet Osmo, konnte das Unternehmen überzeugen – dieses Jahr stehe man mit 100 Punkten sogar als Sieger der Gesamtauswertung in der Kategorie Holzzäune auf dem Treppchen und trage die Auszeichnung ohne jegliche Einschränkung auf ein einzelnes Bewertungskriterium. Die Osmo Holz und Color GmbH & Co. KG hält ein umfangreiches Angebot an Zaun- und Sichtschutzsystemen aus Holz, HPL, Alu und BPC bereit.
12.03.2021

Internorm feiert 90. Geburtstag

Internorm ist 90. Im Jahr 1931 legte Eduard Klinger Senior in seinem Ein-Mann-Schlossereibetrieb in Linz den Grundstein. Heute ist das gänzlich in Familienbesitz stehende Unternehmen die nach eigenen Angaben größte international tätige Fenstermarke Europas, Technologie- und Innovationsführer der Branche und Arbeitgeber für mehr als 1.900 Mitarbeiter. Über 26 Millionen Fenster und Türen wurden an den drei Standorten Traun, Sarleinsbach und Lannach bis heute gefertigt. Aufgrund der Corona-Pandemie fanden die Feierlichkeiten zu neun Jahrzehnten Firmengeschichte am 24. Februar virtuell statt: Zusammen mit allen Internorm-Partnern und somit rund 1.000 Teilnehmern feierte Europas Fenstermarke Nummer Eins ihr 90-Jahr-Feier im digitalen Rahmen. Dabei standen neben einem kurzen Rückblick auf das Jahr 2020 vor allem die Zukunftsthemen Innovation und Digitalisierung im Fokus.
11.03.2021

Holzwerkstoffproduzent Pfleiderer zertifiziert

Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) startete im Dezember 2020 die Brancheninitiative "Klimaschutz Holzindustrie". Mit Pfleiderer Deutschland GmbH ist einer der Big Player der Branche nun Teil der Initiative geworden. "Wir freuen uns sehr, dass sich das Unternehmen uns angeschlossen hat", so HDH-Hauptgeschäftsführer Denny Ohnesorge. "Damit legt einer der führenden Holzwerkstoffhersteller in Europa den Grundstein für ein klimaneutrales Branchenunternehmen." Allein in Deutschland sind rund 2.000 Mitarbeiter für die Unternehmensgruppe tätig. Pfleiderer CCO Stefan Zinn erklärt: "Wir sind davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit einen wesentlichen Faktor für wirtschaftlichen Erfolg darstellt. Zusammen mit dem HDH übernehmen wir Verantwortung und lassen eine CO2-Bilanzierung unserer fünf deutschen Unternehmensstandorte mitsamt aller Tochterfirmen erstellen. Damit können wir aktuelle und künftige Kostentreiber und CO2-Emittenten noch besser als bisher identifizieren, erweiterte betriebliche Energiemanagementmaßnahmen ergreifen und konsequent den nächsten wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiges Wirtschaften gehen."
11.03.2021

JAF: Neue vollautomatisierte Möbelteile-Produktion

Frischeis (JAF) hat die Möbelteile-Produktion in Stockerau auf eine vollverkettete Anlage umgestellt. Der Investitionsschritt will die Rolle des Großhändlers für Holz und Holzwerkstoffe im Produktionsbereich stärken. Maschinen am neuesten Stand der Technik sorgen für qualitativ hochwertig verarbeitete Teile in Losgröße 1. Als Großhändler für Holz und Holzwerkstoffe bietet JAF nicht nur eine breite Auswahl unterschiedlicher Plattenmaterialien an, sondern sorgt in seinen Bearbeitungszentren in ganz Österreich auch für Zuschnitts- und Bekantungslösungen. Die Erkenntnisse aus einer Vielzahl erfolgreich abgewickelter Aufträge, sich verändernde Kundenbedürfnisse sowie ständig fortschreitende Digitalisierungs- und Technologieprozesse sind Antrieb für Veränderung. Daher wurde mit dem Ausbau der JAF-eigenen Möbelteile-Produktion ein starker Schritt in Richtung serviceorientierte Zukunft gesetzt.
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