14.04.2021
GWS: Wechsel in der Geschäftsführung
Georg Mersmann, langjähriger Geschäftsführer, hat die GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH zum 31. März 2021 verlassen. Sein Nachfolger wird Thomas Latajka. Der ERP-Experte mit langjähriger Erfahrung im KMU- und Enterprise-Marktsegment wird im August an die Seite von Udo Lorenz treten. Unter dem neuen Führungsduo steht – neben der Entwicklung der Bestands- und Neukunden – vor allem die Weiterführung der konsequenten Cloud-Ausrichtung aller GWS-Produkte im Fokus der strategischen Planungen.
12.04.2021
Verbände beklagen praxisferne Corona-Strategie
Dass der stationäre Einzelhandel kein Infektionsherd ist, war beim zweiten Wirtschaftsgipfel mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier am Donnerstag in Berlin Konsens. Ein Lockdown sei deshalb unangemessen und stattdessen beschleunigtes Impfen und eine geeignete Teststrategie überfällig, war einhellig von den rund 40 beteiligten Verbänden der Wirtschaft und den Kulturbetrieben zu vernehmen, um weiteren Kollateralschaden für den Mittelstand zu verhindern, meldet der Mittelstandsverbund ZGV. Man müsse sich auf ein Leben mit dem Virus einstellen, so die Meinung vieler Teilnehmer ZGV Präsident Eckhard Schwarzer: "Die Möglichkeit zum Testen von Kunden und Mitarbeitern muss dringend flächendeckend eingeräumt und vor allem entbürokratisiert werden". Die Bereitschaft der Unternehmen, den Mitarbeitern entsprechende Tests anzubieten, sei ausgeprägt, allerdings fehle es oft schlicht an deren Verfügbarkeit auf der Beschaffungsseite.
12.04.2021
Zunehmend angespannte Situation auf den Beschaffungsmärkten
Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz) beobachtet mit Sorge die schwierige Situation auf den Beschaffungsmärkten. Der Großhandel sehe sich zunehmend mit langen Lieferzeiten für die wichtigsten Sortimente konfrontiert, die Versorgung der Baustellen werde allmählich knapp, so der GD Holz. Wenn sich die Situation weiter verschärfe, sei ein Baustopp an Baustellen nicht mehr auszuschließen. "Die vielen aktuellen Berichte unserer Mitgliedsunternehmen deuten auf eine prekäre Entwicklung hin, was die Versorgung mit Holz und Holzprodukten angeht", so der GD Holz Vorsitzende Philip Zumsteg. Eine Entwicklung, die sich parallel im Binnenmarkt im gesamten europäischen Holzhandel so abzeichnet. Die Nachfrage dagegen ist weiterhin gut, die Umsatzentwicklung im ersten Quartal positiv, auch beeinflusst durch zum Teil erhebliche Preiswirkungen.
09.04.2021
Konferenz fordert mehr Verwendung von Holz
An der Online-Veranstaltung Wood4Bauhaus Virtual Conference am Donnerstag, 8. April 2021, wurden über 1.000 Teilnehmer registriert. Professor Hans-Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in Deutschland forderte dabei zu mehr Verwendung von Holz auf. In seiner Rede zu seinem Thema – "Reforest the planet, retimber the cities" - erklärte er: "Wir müssen eine alternative Kohlenstoffsenkung schaffen, und der Holzbau ist die perfekte Antwort." Prof. Schellnhuber gilt als der Vordenker der Initiative der Europäischen Kommission für ein Neues Europäisches Bauhaus. Die virtuelle Konferenz wurde von der neu gegründeten "Wood Sector Alliance for the New European Bauhaus" organisiert. Die Allianz aktiver Partner der Europäischen Kommission für das neue Europäische Bauhaus.
09.04.2021
Destatis: Umsatz im Bauhauptgewerbe rückläufig
Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im Januar 2021 um 15,6 Prozent gegenüber Januar 2020 gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, stieg die Zahl der Beschäftigten um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Der starke Umsatzrückgang ist teilweise auf Vorzieheffekte aufgrund des Auslaufens der befristeten Mehrwertsteuersenkung zum Jahresende 2020 zurückzuführen. Darauf lässt auch der außerordentlich hohe Umsatz im Dezember 2020 schließen, der 18,0 Prozent über dem Umsatz des Vorjahresmonats lag. Zudem standen den Baufirmen im Januar 2021 zwei Arbeitstage weniger als im Januar 2020 zur Verfügung.
09.04.2021
Forschungsprojekt: Der Roboter als Zimmermann
Bauvorhaben verbrauchen meist viel Material, verursachen hohen Kosten. Das wollen Forscher der Uni Kassel jetzt ändern und Roboter einsetzen, um besonders effiziente Holzkonstruktionen vorzufertigen. Das Ziel ist es, ganze Bauelemente aus Holz von Robotern produzieren zu lassen. "Gerade Deckenkonstruktionen eignen sich hierfür besonders gut. Kompliziert in der Herstellung, sind sie ein elementarer Bestandteil im Bauwesen", meint Prof. Philipp Eversmann, Leiter des Fachgebiets Experimentelles und Digitales Entwerfen und Konstruieren. Er leitet das Projekt gemeinsam mit Prof. Dr. Werner Seim, Leiter des Fachgebiets Bauwerkserhaltung und Holzbau.
08.04.2021
Wechsel in der Geschäftsführung bei Consortis
Markus Kern wechselt nach knapp 28-jähriger Tätigkeit für das Holz-und Baustoffzentrum Beinbrech, Bad Kreuznach, zur Einkaufsallianz Consortis und ist dort deren neuer Geschäftsführer. Der 43-jährige Prokurist und Verkaufsleiter tritt damit die Nachfolge von Ruffin Chmielus an, der nach zwölf Jahren als Geschäftsführer Ende 2021 in den Ruhestand geht. Beinbrech gehört zu den Gründungsgesellschaftern der Consortis mit Sitz in Peine. Neben dem Holz-und Baustoffzentrum stehen elf weitere Gesellschafter der Eurobaustoff (Brandes, Etges & Dächert, Kalkwerke, H+H Handrich, Leinweber, Meier, Niederer, Nerlich & Lesser, Röhrs, Rothkegel, Schünke) mit insgesamt 101 Standorten für einen Einkaufsumsatz von mehr als 800 Mio. Euro.
08.04.2021
Wildnis: Sehnsuchtsziel oder Streitobjekt?
Die Einrichtung von Wildnisgebieten hat für die Mehrzahl der Deutschen einen hohen Stellenwert. Das belegen die Ergebnisse des Forschungsvorhabens "Wildnis in Deutschland – gesellschaftliche Analysen und Akzeptanz eines kontrovers diskutierten Konzeptes". Das Vorhaben wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) aus dem Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe unterstützt.
08.04.2021
E-Commerce in der DACH-Region erreicht erstmals 100 Mrd. Euro
Erstmals hat der E-Commerce allein mit Waren, die an Endverbraucher verkauft werden, in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Jahr 2020 ein konsolidiertes Volumen von mehr als 100 Mrd. Euro inklusive Umsatzsteuer erreicht. Der deutschsprachige E-Commerce setzt damit mehr um als jeder andere Sprachraum in Europa. Pro Kopf wurde in den drei Ländern im Mittel etwa für 1.000 Euro im Jahr bestellt – deutlich mehr als beispielsweise in Frankreich (67 Mio. Einwohner und etwa 46,4 Mrd. Euro vergleichbares E-Commerce-Volumen), aber noch erheblich weniger als in England (82,6 Mrd. Euro Marktvolumen, rund 1.233 Euro pro Kopf und Jahr). Zusammen bringen es die deutschsprachigen Märkte auf ein Viertel des E-Commerce-Warenumsatzes in den USA. Diese Zahlen haben die Branchenverbände Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (BEVH), Handelsverband - Verband österreichischer Handelsunternehmen sowie Handelsverband.swiss ermittelt. Prozentual am stärksten fiel das Wachstum 2020 in der Schweiz mit einem Sprung um 27,9 Prozent aus, gefolgt von Österreich (+17,4 Prozent) und Deutschland (+14,6 Prozent).
07.04.2021
Brüninghoff schließt Lizenzvertrag mit Cree Buildings
Ab sofort erweitert Brüninghoff das eigene Leistungsportfolio um die Produktion und den Vertrieb von Cree Buildings-lizenzierten Lösungen und Systemen. So beschlossen der Hybridbau-Spezialist aus Heiden und Cree Buildings unlängst eine Zusammenarbeit für die DACH-Region und die Niederlande. Als Projektentwickler und Hersteller unterschiedlicher Bauteile aus Beton, Stahl, Aluminium und vor allem Holz hat sich Brüninghoff in den vergangenen Jahren europaweit einen Namen im Bereich der hybriden Bauweise gemacht.